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Laubfrosch bekommt drei Eigenheime

Neues Feuchtbiotop Laubfrosch bekommt drei Eigenheime

Im tiefsten Winter hob ein Bagger am Rande von Momberg einen Haufen gefrorener Erde aus – ein Zeitpunkt, der für den Laien sinnlos klingt, den Baggerfahrer Konrad Landau aber als den einzig möglichen bezeichnet.

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Nur im tiefsten Winter war das Projekt umsetzbar, da der Bagger sonst in dem sumpfigen Gebiet eingesackt wäre.

Quelle: Lerchbacher

Momberg. Mitte der vergangenen Woche nahm Konrad Landau von der Firma Herzog die Arbeit auf – früher ging es nicht, weil der Bagger aufgrund der Kälte nicht so wollte, wie sein Fahrer es geplant hatte.

Der Mann und seine Maschine bewegten riesige Eis-Erde-Schollen, bis nahe der Straße Richtung Wiera direkt hinter der Kläranlage eine flache Grube zu sehen war. Die Umsetzung des Projektes war nur im tiefsten Winter möglich, da der Bagger das sumpfige Gebiet sonst nie befahren kann.

Das zukünftige Flachgewässer soll dem Laubfrosch eine neue Heimat geben – es ist bereits das dritte Feuchtbiotop, das auf Anregung der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg in der Nähe des Dorfes entstand.

„Der Bestand des Laubfrosches ist bis auf einen winzigen Rest geschrumpft“, erklärt Michael Krieger, der Vorsitzende der Momberger Umweltschützer, und ergänzt: „Im Frühjahr stellen wir an der Straße immer einen Krötenzaun auf, in dem wir immer drei bis vier Laubfrösche finden. Es gibt hier also noch einige Exemplare – die letzten Mohikaner sozusagen.“

von Florian Lerchbacher

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