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Kunterbunt und engelsgleich

Chorkonzert Kunterbunt und engelsgleich

Die Sängerinnen des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg gaben sich während ihres Konzertes genauso "kunterbunt und facettenreich", wie ihre Liedauswahl war.

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Chor und Konzert waren „kunterbunt und facettenreich“.Foto: Karin Waldhüter

Rauschenberg. Traditionelle Kirchenlieder, beswingte Gospels oder nordische Lieder in Originalsprache: Beim Konzert mit dem Titel „Kunterbunt und facettenreich“ begeisterte der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg mit einem vielseitigen Programm.

„Schön, ja schön, dass sie da sind.“ Mit Handschlag begrüßten die Chormitglieder Kathleen Klein, Anneliese Pilgrim und Elisabeth Kreyling gutgelaunt und singend die Gäste. 90 Minuten dauerte der anschließende Auftritt der 33 Sängerinnen, die ihren rund 150 Zuschauern 8 neue Stücke präsentierten. „Das ist eine wahre Leistung und wäre ohne das Engagement der Sängerinnen nicht möglich“, betonte Vorsitzende Monika Friedrich.

Sein Können präsentierte der Chor auf vielfältige Weise und scheute sich dabei nicht, Lieder im Original zu singen, zum Beispiel das italienische „Alta trinita beata“ aus dem 15. Jahrhundert, die nordische Volksweise „Vem kan segla“ oder das dänische Weihnachtslied „Deilig er jorden“. Zum finnischen Kanon „Ja dan duia“ lädt der Chor dann alle Konzertbesucher zum Mitsingen ein.

Seit dem Frühjahr hatte sich der Chor unter der Leitung von Philipp Imhoff auf den Abend vorbereitet. Imhoff steht nicht nur seit sieben Jahren mit viel Engagement und Freude an der Musik dem Chor vor, sondern begeisterte an diesem Abend auch als Solist. Mit dem berühmten Lied „Flieger, grüß‘ mir die Sonne“ verzauberte Imhoff das Publikum. Ebenso begeistert waren die Gäste von Beethovens Mondscheinsonate, die Jan Heinmöller an der Orgel vortrug.

Und dann sang der Chor noch „Engel“ von Rammstein - was langsam zur Erfolgsgeschichte wird, wie Sängerin Anneliese Pilgrim berichtet. Am Schluss belegten die Rauschenbergerinnen mit dem Spiritual „Let it shine“ auch noch ihre Gospelqualitäten, ehe das Konzert endete, wie es begonnen hatte: Winkend verabschiedeten sich die Sängerinnen mit „Schön, ja schön, dass ihr da wart.“

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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