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Künstler finden ein großes Forum

Kunsthandwerkermarkt Künstler finden ein großes Forum

Traditionell gehört die Stadtallendorfer Stadthalle am zweiten Novemberwochenende immer dem Stadtallendorfer Kulturkreis, der dort schon seit vielen Jahren seinen Kunst- und Kunsthandwerkermarkt veranstaltet.

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Das schwere Motorrad war Blickfang am Stand von Heinrich Skowron. Er stellte Lederartikel aus. Heike Platt gravierte während des Marktes Gläser.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Nach etwas verhaltenem Beginn am Samstag freuten sich die Veranstalter besonders am Sonntagnachmittag über regeren Publikumsverkehr. „Es ist keine Veranstaltung mit unbedingt kommerziellem Charakter. Es soll einfach eine Plattform für die Kunstschaffenden sein, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, betonte Ausstellungsleiter Michael Feldpausch. Er hatte den Markt zusammen mit Gerhard Ehrlich vom Kulturkreis organisiert.

Vor allem durch seinen hohen Anteil an Ständen mit bildender Kunst zeichnet sich der Markt aus. Erneut hatte aber auch die Kleinkunst reichlich Platz im Foyer und kleinen Saal der Stadthalle. An fast 40 Ständen wurden Malerei und Graphik, Holzarbeiten und Stoffdrucke, Drechselkunst, Holz- und Steinbearbeitung, Lichtbilder und Seidenmalereien, Glasgravuren und künstlerisch gestaltete Fotos, Schmuck und kreative Lederwaren sowie passend zur Vorweihnachtszeit auch Adventsbögen und Weihnachtspyramiden gezeigt. Die Schöpfer der Arbeiten standen teilweise selbst am Verkaufsstand und boten ihre Kunstwerke an. Dadurch wurde der Markt auch zu einer Begegnungsstätte von Liebhabern schöner und ungewöhnlicher Dinge.

Viele interessierte Besucher, die selbst als Hobbykünstler zu Hause tätig sind, fachsimpelten mit den Profis hinter den Tresen über Kreativität und Werden von Kleinkunstgegenständen.

Neben der Ausstellung und dem Verkauf war an verschiedenen Ständen auch ein Einblick in die Entstehung der Produkte möglich. Am Stand von Heike Platt aus Wetter sahen die Besucher der Künstlerin bei der Entstehung filigraner Glasgravuren über die Schulter. Als Vorlagen für ihre kleinen Kunstwerke nimmt sie am liebsten Fotos.

Zur Unterhaltung der Besucher spielte Sascha Dürfeld in der Cafeteria am Klavier. Am Sonntagmorgen hatte zum Jazzfrühstück die Band „Cheda des Saudade“ die Besucher mit Jazz-Evergreens und Bossanovamusik unterhalten. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen blieb neben der Kunst noch viel Gelegenheit zum Ausspannen.

von Alfons Wieber

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