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Ostkreis Künftiger Verein unterstützt in der Not
Landkreis Ostkreis Künftiger Verein unterstützt in der Not
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17:35 21.05.2012
Im vergangenen Jahr nahm die DSO Abschied von ihrem gefallenen Kameraden Markus Matthes. Archivfoto
Stadtallendorf

Der Tod von Hauptmann Markus Matthes vom Stab der Division Spezielle Operationen (DSO) jährt sich am 25. Mai. Er fiel im Afghanistan-Einsatz. An seinem Todestag gedenkt die DSO am Standort Stadtallendorf in einem Gottesdienst dem toten Kameraden. Stadtallendorfer Bürger sind natürlich willkommen, Beginn ist um 9 Uhr in der Stadtkirche.

Doch der Tod von Markus Matthes hat Soldaten von Stab und Stabskompanie der DSO auch zu einer persönlichen Initiative inspiriert. Am Mittwochabend erfolgt die Grünungsversammlung des „Fördervereins Stab/Stabskompanie DSO“. Er soll vor allem eines leisten: Den Angehörigen von Gefallenen, verwundeten Soldaten oder unverschuldet in Notlage geratenen Soldaten helfen. Es geht um schnelle und unbürokratische Hilfe, nicht um die Schließung von denkbaren Versorgungslücken bei Soldaten und Angehörigen. „Die Versorgung ist gut“, unterstreicht Major Thomas Supe, Pressesprecher der DSO. Allerdings vergeht auch Zeit, bis die offizielle Hilfe, die das Soldatenversorgungsgesetz regelt, fließt. Eines von Beispiel: Angehörige möchten einen Verwundeten im Krankenhaus besuchen, doch es fehlt das Geld für die Anreise. In solchen Fällen greift der Förderverein ein. Es geht um die Situationen, wo andere Quellen erschöpft sind.

Auch Projekte zur Nachbereitung von Einsätzen, psychologische Betreuung von Rückkehrern oder die Bewahrung des Gedenkens an Gefallene gehören zu den geplanten Vereinsaufgaben. Aller Voraussicht nach wird der Verein als gemeinnützig anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Spenden bilden die Finanzierungsgrundlage für alle Pläne. Aktuell sind XX Soldaten der DSO allein vom Standort Stadtallendorf im Auslandseinsatz. Im nächsten Jahr wird ein größerer Verband der DSO wiederum in Afghanistan eingesetzt.

Einen direkt vergleichbaren, erfolgreich arbeitenden Förderverein gibt es bereits bei der Luftlandebrigade 26 im Saarland. Brigadegeneral Volker Bescht, seinerzeit Kommandeur der Luftlandebrigade 26, hatte den Verein im Jahr 2009 gegründet. Er hat auch das Einladungsschreiben für die Gründungsversammlung für den Förderverein der DSO unterschrieben. Vertrauen spiele im Beruf des Soldaten eine große Rolle, erklärt Bescht auf Anfrage dieser Zeitung.

Soldaten, Beamte und Zivilangestellte könnten auf die Gemeinschaft in und um Stadtallendorf verlassen, wenn sie unverschuldet in Not gerieten. „Deshalb ist die Gründung eines Fördervereins nur konsequent“, verdeutlicht Bescht.

Die Gründungsversammlung der Vereins findet am Mittwoch, 23. Mai, ab 19.30 Uhr im Offiziersheim. Weitere Informationen zum geplanten Verein gibt es im Internet unter www.fv-dso.de“. Dort lassen sich auch Aufnahmeformulare herunterladen.

von Michael Rinde

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