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Ostkreis Kreisstraße 14: Es geht aufs Ende zu
Landkreis Ostkreis Kreisstraße 14: Es geht aufs Ende zu
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16:33 27.09.2013
Maßarbeit: Derzeit werden entlang der neuen Kreisstraße 14 die Leitplanken montiert. Foto: Matthias Mayer
Emsdorf

Beim Baustellenbesuch der OP zeigte sich: Die seit Jahren hinfällige Straße hat nicht einfach eine neue Deckschicht bekommen, sondern in wesentlichen Teilen auch eine neue Linienführung und ein anderes Höhenniveau. „Es ging darum, die Straße auch sicherer zu machen“, sagte Dr. Markus Morr, Pressesprecher des Landkreises Marburg-Biedenkopf unter Hinweis auf die einst so gefährlichen Kurven und Engstellen der Straße im Waldstück.

Der Landkreis ist Bauherr des mit 4,2 Millionen Euro veranschlagten Großprojekts. Allerdings muss der Kreis diese Summe nicht alleine stemmen. Das Land Hessen beteiligt sich mit 70 Prozent der Kosten an der Ertüchtigung der Kreisstraße, die den Kirchhainer Stadtteil Emsdorf mit der Kernstadt verbindet.

Die eigentlichen Straßenbauarbeiten begannen im Frühjahr. Seit dieser Zeit können die Emsdorfer die Kernstadt nur auf Umwegen über Burgholz oder Stadtallendorf erreichen. Wie lange die Emsdorfer noch auf eine direkte Verbindung in die Stadt warten müssen, vermochte der Sprecher des Kreises am Freitag noch nicht zu sagen. Ein Einweihungstermin stehe noch nicht fest. Möglicherweise könne die Straße aber noch Ende Oktober für den Verkehr freigegeben werden“, sagte Dr. Markus Morr.

Im Sommer war noch mit einem Fertigstellungstermin „im Laufe des Septembers „gerechnet worden.

Die Decke der auf 3,8 Kilometer Länge erneuerten Straße ist zwar fertig, so dass nicht die Gefahr einer Winterbaustelle droht. Aber die Liste der noch zu erledigenden Restarbeiten ist umfangreich. Sonja Lecher, Sprecherin von Hessen Mobil Marburg, nennt folgende Punkte:

n Leitplanken: Die Leitplanken müssen noch montiert werden und dies auf mehr Streckenpassagen, als auf der alten Kreisstraße 14. Der Grund: Teile der Straße wurden deutlich angehoben, so dass auf beiden Straßenseiten steil abfallende Böschungen entstanden. n Oberbau: Auf die Böschungen muss zum Teil noch eine Oberbauschicht aufgetragen werden. n Entwässerungsgräben: Die Sohlen der Entwässerungsgräben erhalten Naturstein-Einbauten für einen besseren Wasser-Abfluss. n Waldparkplatz: Auf dem neuen Waldparkplatz sind noch Bordsteine und Rinnenplatten zu setzen. n Querungen: An den Querunge sind noch nicht alle Anschlüsse zu den Feldwegen hergestellt. n Fahrbahnmarkierungen: Diese fehlen noch völlig. n Lichtraumprofil: Die Straßenmeisterei ist derzeit dabei, im Waldstück das Lichtraumprofil für Lastwagen freizuschneiden.

von Matthias Mayer

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