Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Kreisel sollen bei Nacht „strahlen“

Kirchhain Kreisel sollen bei Nacht „strahlen“

An der Großbaustelle Bahnhofsvorplatz gibt es große Fortschritte. Ab diesem Donnerstag gilt dort auch eine neue Verkehrsführung.

Voriger Artikel
Erksdorfer haben jetzt "finanziell den Rücken frei"
Nächster Artikel
Taxipreise in Kirchhain steigen

Die neue Verkehrsführung am Kirchhainer Bahnhof ist inzwischen klar erkennbar. Dieses Foto entstand am Dienstagmorgen vor Beginn der geplanten Markierungsarbeiten. Foto: Michael Rinde

Kirchhain. Es geht voran am Kirchhainer Bahnhof: Die Konturen der neuen Verkehrsführung sind längst erkennbar, der Kreisverkehr hat am Dienstag eine Spezialbeschichtung bekommen, die ihn in der Dunkelheit gut sichtbar machen soll. Gleiches gilt für den Minikreisel am Steinweg. Nach den Erfahrungen mit sich ständig lösenden reflektierenden Hütchen will die Stadt nun diese Markierungsvariante erproben.

In der Sitzung des Fachausschusses „Wirtschaft und Verkehr“ kündigte Fachbereichsleiter Volker Dornseif an: „Voraussichtlich ab 1. November werden alle Verkehrsbeziehungen am Bahnhof wieder möglich sein.“ Ab heute gelten aber veränderte Umleitungen (siehe Infokasten). Fachbereichsleiter Gordon Schneider zollte den Verkehrsteilnehmern in Kirchhain im Gespräch mit dieser Zeitung am Dienstag großes Lob für ihren Umgang mit der mitunter schwierigen Situation an der Großbaustelle. Es habe so gut wie keine Beschwerden bisher gegeben, alle gingen besonnen mit den Gegebenheiten um.

Inzwischen haben die Vorarbeiten für den Bau des neuen Busbahnhofs begonnen. In der Straße „Am Feldweg“ laufen seit 24. September Kanalarbeiten, im Wege stehender Bewuchs sei entfernt worden, erläuterte Dornseif dem Ausschuss. Die eigentlichen Bauarbeiten folgen. Wie Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) erläuterte, laufen die Verhandlungen mit dem Interessenten für das Bahnhofsgebäude derzeit noch. Kirchner peilt an, bis zum nächsten Sitzungszyklus des Stadtparlaments einen Vertragsentwurf vorzulegen.

Dornseif wies auch darauf hin, dass auf der geschotterten Fläche des früheren Güterbahnhofs Parkplätze zur Verfügung stehen werden. Gordon Schneider gibt den ergänzenden Hinweis, das die bisherigen Park-and-Ride-Flächen neben dem Bahnhof wieder in Anspruch genommen werden können und zwar gebührenfrei. Die Stadt hatte Jahreskartenkäufern für diese Parkplätze bereits bei Beginn der Arbeiten ihre gezahlten Gebühren unbürokratisch zurückerstattet. Der Bahnhofsvorplatz könnte schon im nächsten Frühjahr eine neue Rolle bekommen und dann als Veranstaltungsfläche dienen, zum Beispiel für den Ostermarkt. Der Grund: Das Bürgerhaus wird ab dem Frühjahr saniert und wird laut Kirchner lange Zeit nicht zur Verfügung stehen. Es laufen verschiedene Gespräche über eine mögliche Verlagerung von Veranstaltungen auf den Bahnhofsvorplatz. „Nächstes Jahr passiert das möglicherweise aus Zwang. Vielleicht lässt sich der Vorplatz aber grundsätzlich für Veranstaltungen nutzen“, sagte Kirchner.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr