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„Konzept ist ein Türöffner für Projekte und Fördergelder“

Neustadt „Konzept ist ein Türöffner für Projekte und Fördergelder“

SILEK steht für „Integrierte Ländliche Entwicklungskonzepte mit räumlichen und thematischen Schwerpunkt“. Am Donnerstagabend wurde der Prozess im Historischen Rathaus vorgestellt.

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Zahlreiche Bewohner Neustadts kamen am Donnerstag ins Historische Rathaus, um sich über das Projekt SILEK zu informieren, das die Entwicklung im ländlichen Raum fördert.

Quelle: Waldhüter

Neustadt. Was das SILEK macht und welche Fördermöglichkeiten durch das Land Hessen damit verbunden sind, das stand im Mittelpunkt des zweistündigen Informationsabends.

SILEK könne in der hessischen Flurneuordnung im Vorfeld von Flurbereinigungsverfahren eingesetzt und gefördert werden, um für Gemeinden zusammen mit der örtlichen Bevölkerung Entwicklungsstrategien für die zukünftigen Jahre zu erarbeiten. Durch die intensive Beteiligung der Bevölkerung soll mit einem solchen Konzept Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum in Kommunen geschaffen werden.

Gemeinsam mit dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation sowie dem Amt für Bodenmanagement in Marburg wurden bereits Gespräche geführt, wie Bürgermeister Thomas Groll berichtete. Ausgehend von den bevorstehenden Flurbereinigungsverfahren im Rahmen des Weiterbaus der A 49 wurden Möglichkeiten für ein solches Projekt für die Stadt Neustadt erörtert. Seine Bewertung fiel positiv aus. „SILEK kann etwas für Neustadt sein, weil es ein hervorragend ergänzender Baustein zu unserem bereits fertig gestellten Stadtentwicklungsgutachten ist“, sagte Groll.

Mit dem Stadtentwicklungsgutachten habe man vorrangig die Innenentwicklung der Kommune beleuchtet, während SILEK nun landwirtschaftliche Fragestellungen, Forstwirtschaft, Naturschutz, Tourismus oder Bioenergienutzung betrachte.

von Karin Waldhüter

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