Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Kommission prüft Missbrauchsfall

Stiftsschule Amöneburg Kommission prüft Missbrauchsfall

Ein ehemliger Sportlehrer der Stiftsschule steht im Mittelpunkt von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Es geht um Missbrauch.

Voriger Artikel
Ohne Zufahrtsberechtigung geht beim Hessentag nichts
Nächster Artikel
Zukunft des ehemaligen Herkules-Markts ist ungewiss

Die Stiftsschule in Amöneburg. Gab es dort in den 90er Jahren Missbrauchsfälle? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Quelle: Michael Schmidt

Amöneburg. Die Marburger Staatsanwaltschaft untersucht Missbrauchs-Vorwürfe gegen einen früheren Sportlehrer der Amöneburger Stiftsschule.

Ende März hatte die Schule selbst den Vorgang aus dem Jahr 1995 öffentlich gemacht. Ende Januar 1996 entließ das Bistum den Lehrer, der zunächst freigestellt worden war. Aufgrund der Veröffentlichungen in der OP habe die Staatsanwaltschaft bereits Untersuchungen veranlasst, erklärte am Donnerstag deren Sprecherin Annemarie Wied auf Anfrage.

Ebenfalls am Donnerstag gab das Bistum bekannt, dass eine Kommission die Vorgänge um den früheren Lehrer untersuchen soll. Bisher ist dem Bistum nur jener konkrete Fall aus dem Jahr 1995 bekannt. „Doch bei uns haben sich mehrere Personen gemeldet, Näheres soll jetzt die Kommission klären“, sagte Bistumssprecher Christof Ohnesorge im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Kommission gehören unter anderem ein vom Bistum eingesetzter Rechtsanwalt, Experten für Missbrauchsfälle und eine Lehrerin der Stiftsschule an. Das Bistum hofft darauf, dass sich weitere Zeugen melden.

von Michael Rinde

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Missbrauch

In einem Brief an die Schulgemeinde hat der Leiter der Stiftsschule einen sexuellen Übergriff eines früheren Sportlehrers aus dem Jahr 1995 öffentlich gemacht.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr