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„Kleiner Tüftler“ schafft erste Runde

Bundeswettbewerb Physik „Kleiner Tüftler“ schafft erste Runde

In der ersten Runde des 16. Bundeswettbewerbs Physik errang Philipp-Pierre Justus einen bemerkenswerten dritten Preis und tritt damit in der zweiten Runde des Wettbewerbs an.

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Phillip Pierre Justus baute unter anderem einen Strömungskanal, eine Aufgabe aus der zweiten Runde.

Quelle: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Eigentlich ist Philipp-Pierre ein Junge wie viele andere in diesem Alter auch. Mit aufgeknöpftem Hemd sitzt er locker und aufgeschlossen in seinem Zimmer, während Rehpinscher Susi um ihn herumtollt. Doch eines unterscheidet den 14-Jährigen sicherlich von vielen seiner Altersgenossen. Philipp-Pierre liebt die naturwissenschaftlichen Fächer, allen voran Physik. „Physik fällt mir leicht“, erzählt Philipp-Pierre und winkt gleich ab, so, als wolle er kein großes Aufheben deshalb machen. Vor einigen Wochen wechselte er vom Philippinum in Marburg auf die Georg-Büchner-Schule in Stadtallendorf.

Der Druck von G8 sei ihm zu groß gewesen, erklärt der Jugendliche den Schulwechsel. Als er die Teilnahmezettel für den Wettbewerb sah, überlegte er nicht lange und nahm einen mit nach Hause. Philipp-Pierre ging in der „Juniorstufe“ an den Start des Wettbewerbs. Die Juniorstufe ist für fünfte bis achte Klassen gedacht. Ziel des Wettbewerbs ist es, Begabte zu fördern und frühzeitig das Interesse der Schüler für physikalische Sachverhalte zu wecken. Um die Aufgaben lösen zu können, war dann erst einmal Beobachten und Experimentieren angesagt.

So galt es unter anderem, eine Briefwaage mit einer eingezeichneten Skala zu entwickeln, oder gestoßenes Eis zu untersuchen, um festzustellen, wie die „Matschtemperatur“ von Eis und Salz abhängt. „Dafür hat er unseren Gefrierschrank mit seinen Schüsseln völlig mit Beschlag belegt“, erzählt Mutter Claudia lachend.

von Karin Waldhüter

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