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Kleiner Ort vor großen Aufgaben

Ortsbeiratssitzung in Hertingshausen Kleiner Ort vor großen Aufgaben

Was können wir für unser Dorf tun? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch die Ortsbeiratssitzung in Hertingshausen.

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Beim Aktionstag am 19. November das Areal rund um die Bushaltestelle ein Arbeitsschwerpunkt für die Dorfgemeinschaft. Unter anderen müssen Dach und Dachrinnen des Wartehäuschens repariert werden.

Quelle: Matthias Mayer

Hertingshausen. Erörtert wurde sie nicht innerhalb des dreiköpfigen Gremiums, sondern im Dialog zwischen Ortsvorsteherin Angelika Falker, den Ortsbeiratsmitgliedern Michael Fischer und Ingo Neurath mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinsvertretern.

Im Mittelpunkt stand dabei das Arbeitsprogramm für den nächsten Aktionstag. Zum kollektiven Arbeitseinsatz sind die rund 215 Einwohner des kleinsten Wohrataler Ortsteils am Samstag, 19, November, ab 10 Uhr aufgerufen.

Zum selbst auferlegten Arbeitsprogramm gehören der Abtransport der schweren Tische und Bänke und der Blumenkübel in die Winterquartiere, der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an der Bushaltestelle und am Feuerwehrhaus sowie Rodungs- und Säuberungsarbeiten am Brunnen und am Bachlauf.

In diesem Zusammenhang kritisierte Angelika Falker, dass der Brunnenablauf von Unbekannten durch einen mit Steinen gefüllten Sack verschlossen worden sei, was zu einer Versumpfung des Geländes geführt habe.

Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Bushaltestelle. Am Dach des Wartehäuschens haben sich Ziegel gelöst und die Dachrinne ist defekt. Auf Anregung einer Bürgerin soll eine spiralenartige und bepflanzbare Sandstein-Pyramide die Grünfläche im Buswendekreis aufgewertet werden. Ob die Pergola neben der Sitzgruppe neu bepflanzt wird, soll von deren Standfestigkeit abhängig gemacht werden.

Zwei Wünsche der Ortsvorsteherin wurden auf dem kleinem Dienstweg sofort erfüllt. Sie regte an, für den Sportplatz und den attraktiv gestalteten Platz am Lavendelfeld zwei Insektenhotels anzufertigen. Ein Bürger erklärte sich spontan bereit, ein Insektenhotel zu bauen.

Und für den Wunsch nach einem Rauchabzug für den Grill am Sportplatz empfahl sich spontan ein Vertreter der Feuerwehr als zuständig. „Das ist eine Sache für die Feuerwehr, denn mit einem Rauchabzug allein ist es nicht getan. Das Dach über dem Grill muss um 30 bis 40 Zentimeter angehoben werden, sagte er.

Und damit es den Hertingshäusern auch im kommenden Jahr nicht langweilig wird, bat der aus seinem Urlaub herbeigeeilte Bürgermeister Peter Hartmann die Bürger, beim nächsten Aktionstag im Frühjahr Arbeitskraft „in den Bestand“ zu investieren. Konkret regte er Malerarbeiten im und Am Feuerwehrhaus an, das dem Dorf gleichzeitig als Gemeinschaftshaus dient.

von Matthias Mayer

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