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Kirchner genießt die Kommunikation

Wahlkampf-Tour Kirchner genießt die Kommunikation

Bürgermeister Jochen Kirchner hatte für seine Wahlkampf-Tour „innovative, kleine Unternehmen“ ausgesucht, denen er einen Besuch abstattet.

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Jessica Hartmann (von links) führte Dr. Christian Lohbeck, Peter Ahne, Christa von Schwichow und Jochen Kirchner durch den Werkhof 07 in Großseelheim.

Quelle: Florian Lerchbacher

Kirchhain. Zeit spielt für Jochen Kirchner (parteilos) während des Besuchs von drei Unternehmen keine Rolle. 45 Minuten will er bei der „Fus und Sohn – Möbelwerkstätte und Innenausbau GmbH“ in Großseelheim bleiben. Er hört Geschäftsführer Reinhard Nau genau zu, zeigt Interesse am Unternehmen – offenbart aber auch ausgiebiges Vorwissen –, stellt Rückfragen und fängt dann sogar an, über die Verwendung von CNC-Maschinen zu fachsimpeln.

Nau berichtet, dass jeder Kunde bei ihm „seinen persönlichen Schreiner“ bekommt, der sich um alle Belange kümmert. Kirchner überlegt kurz und gibt dann zu: „Man meint als Chef, immer alles selber machen zu müssen.“ Es sei allerdings oftmals viel sinnvoller, die Bürger bei speziellen Anliegen an seine Mitarbeiter zu verweisen, die auf den jeweiligen Gebieten Experten sind. „Vertrauen steigert die Motivation der Mitarbeiter“, ergänzt Dr. Christian Lohbeck (FDP).

Nach einer Stunde macht das Wahlkampf-Team, an diesem Tag bestehend aus Lohbeck, Peter Ahne (CDU) und Christa von Schwichow (Die Grünen) Kirchner auf die Uhrzeit aufmerksam – für ihn ist dies allerdings kein Grund, überhastet aufzubrechen. Er lässt Nau seinen Gedanken beenden und erkundigt sich noch, ob der Geschäftsführer noch etwas auf dem Herzen habe. „Nein, wir haben als Unternehmen einen schnellen und direkten Draht zum Bürgermeister und bekommen immer klare Antworten“, entgegnet dieser. Erst dann findet Kirchner die passenden Schlussworte, ehe er sich zum nächsten Termin aufmacht.

Zweite Station ist der Werkhof 07, ein Netzwerk, das Bauherren und Unternehmen aus der Region eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Kooperation bietet. „Das ist ein fantastisches Konzept. Sie trauen sich, Projekte anzufassen, von denen sich andere fernhalten“, lobt Kirchner im Gespräch mit Leiterin Jessica Hartmann und kommentiert den sanierten „Schehpetersch Hob“: „Was Sie in der Architektur geleistet haben, ist toll.“ Gleiches gelte für das Engagement in Großseelheim: „Sie haben wichtigen Anteil daran, dass der Ort blüht und nicht zerfällt.“

von Florian Lerchbacher

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