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Kirchhainer schreibt Chronik von Wolferode

Wolferode Kirchhainer schreibt Chronik von Wolferode

Die Chronik von Wolferode ist fertig. Auf 261 Seiten erfährt der Leser viel Interessantes über den kleinsten Ortsteil der Stadt Stadtallendorf.

Wolferode. Wolferode ist einzigartig, aber nicht einmalig: Der Stadtallendorfer Ortsteil mit seinen 450 Einwohnern ist der kleinste, aber auch zugleich der größte Stadtteil – wenn man die Fläche betrachtet. Auch gibt es in Wolferode die meisten Arbeitsplätze in allen Stadtallendorfer Ortsteilen: Auf 450 Einwohner kommen 190 Arbeitsplätze.

Aber Wolferode gibt es zweimal. Ein Stadtteil von Eisleben in Sachsen-Anhalt trägt den gleichen Namen – und hat 850 Einwohner mehr. Aber zur Beruhigung der hessischen Wolferoder: Ihr seid 76 Jahre früher erwähnt worden, in einem Güterverzeichnis des Klosters Haina aus dem Jahre 1260.

Die Geschichte dieser vergangenen 750 Jahre haben die Wolferoder nun schwarz auf weiß – mit einigen bunten Bildern: Bürgermeister Manfred Vollmer überreicht sechs Tage vor dem Jubiläumsfest die Dorfchronik an Mitglieder des Ortsbeirates, des Festausschusses und des Heimat- und Verschönerungsvereins. Letztere tragen die Kosten für den Chronisten Hans Heinrich Vincon. Der pensionierte Postbeamte aus Kirchhain arbeitet vier Jahre lang an dem Buch. „Die Stadt hat nur den Druck finanziert“, betont Bürgermeister Vollmer.

von Tobias Hirsch

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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