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Kirche interessiert sich für Treffpunkt

Aus dem Parlament Kirche interessiert sich für Treffpunkt

Ortsbeirat und die Stadt Amöneburger wollen die Gemeinschaftshaus-Situation in Rüdigheim optimieren. Überlegungen der Kirchengemeinde lenken die Diskussion möglicherweise in eine andere Richtung.

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Wie ein Dachreiter scheint der Turm der Rüdigheimer Kirche auf dem First des Treffpunkts zu thronen. Die Kirchengemeinde möchte das Obergeschoss des Gemeinschaftshaus nutzen.

Quelle: Matthias Mayer

Rüdigheim. Rüdigheim. Die Kirchengemeinde hat ihr Interesse an der oberen Etage des Treffpunkts geäußert. Das teilte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg am Montagabend während der Stadtverordnetensitzung in Mardorf mit.

Die Kirchengemeinde erwäge, den Jugendheim-Anbau am Schützenhaus mit der Stadt zu tauschen und den Treffpunkt in Anlehnung an die Vorplanung des Architekten Ott auszubauen. Gleichzeitig wolle sie ihre dort betriebene Jugendarbeit der Stadt übertragen. Die Stadt hätte in diesem Fall nur die Kosten für die baulichen Verbesserungen für die Feuerwehr zu tragen, erläuterte der Bürgermeister.

Die Kirchengemeinde werde intern über das Projekt beraten, um der Stadt dann ein konkretes Angebot zu machen. Das solle dann, zusammen mit den bereits bekannten Vorplanungen zur Verbesserung der Gemeinschaftsraum-Situation in Rüdigheim, in Bürgerversammlungen vorgestellt und beraten werden, stellte Richter-Plettenberg die nächsten Schritte vor. Die Bürger müssten entscheiden, was sie wollten, welches Nutzungskonzept sie für richtig hielten und in welchem Umfang sie zu Eigenleistung bereit seien, sagte der Bürgermeister der OP, der für die Stadt Handlungsbedarf sieht. Das Obergeschoss des Treffpunkts sei wegen der steilen Treppe nicht barrierefrei erreichbar und deshalb für die Seniorenarbeit ungeeignet.

Zugleich teilte Michael Richter-Plettenberg den Stadtverordneten mit, dass dass die Breitband Marburg-Biedenkopf GbR inzwischen als GmbH den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Die Stadt Amöneburg ist Gesellschafter des kommunalen Unternehmens, das den Ausbau des schnellen Internets im Kreis voranbringen will. Dazu sollen mindestens 50 Millionen Euro investiert werden. Das Konzept der Gesellschaft sieht den Ausbau des Glasfaserkabel-Netzes zu allen Kabelverzweigern vor. Die Nutzung der normalen Telefonleitung von den Verteilern bis in die Häuser erlaube einen Datendurchsatz zwischen 10 und 50 MB pro Sekunde, erklärte der Bürgermeister gegenüber der OP. Nach seinen Schätzungen könne das schnelle Internet zwischen 2014 und 2015 in Amöneburg verfügbar sein.

von Matthias Mayer

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