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Kinder haben Spaß an Cello und Geige

Stadtallendorf Kinder haben Spaß an Cello und Geige

In Stadtallendorf läuft das Modellprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ augenscheinlich erfolgreich. Inzwischen hat die zweite Phase des Projekts begonnen.

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In kleinen Gruppen üben die Kinder das Spielen auf ihren Instrumenten.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Hinter der Abkürzung „Jeki“ verbirgt sich eine Initiative des hessischen Kultusministeriums mit der Bezeichnung „Jedem Kind ein Instrument“. Mit dem Modellprojekt will das Ministerium die Musikbegeisterung bei Grundschülern wecken und fördern. 70 Grundschulen nehmen, in enger Zusammenarbeit mit staatlich geförderten Musikschulen, landesweit daran teil.

Auch in Stadtallendorf profitieren Kinder wie Schulen von „Jeki“. Vor einem Jahr fiel der Startschuss an der Grundschule I mit ihren beiden Standorten Bärenbach- und Nordschule. Beim Start vor einem Jahr waren es 50 Schüler, die zunächst ein Schuljahr lang eine zusätzliche Musikstunde pro Woche bekamen. Sie probierten in diesen Zusatzstunden verschiedene Instrumente aus.

Im Juni stellte sich dann die Frage, welche Schüler welches Instrument ein Jahr lang näher kennen lernen wollen. 38 Schüler sind in dieser zweiten Phase des Modellprojektes dabei. „Die Schüler kommen aus allen Bildungsschichten“, sagt Hans-Christian Malzahn, Leiter der evangelischen Sing- und Musikschule in Stadtallendorf. Ein Instrument liegt in der Hitliste der Sieben- und Achtjährigen dabei klar vorne: 19 von ihnen wollen sich an der Gitarre versuchen.

Zwei Musiklehrer, die die Musikschule organisierte, unterrichten sie jetzt. Die übrigen haben sich für Cello, Geige, Querflöte oder Schlagzeug entschieden. Für die Cellobegeisterten reist einmal in der Woche eigens ein Lehrer aus Hüttenberg an. In Kleingruppen bringen die Musikpädagogen den Kindern die ausgewählten Instrumente näher.

von Michael Rinde

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