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Ostkreis Kinder drehen eigene Filme
Landkreis Ostkreis Kinder drehen eigene Filme
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18:20 05.04.2016
Daniel Witt von der Stadtjugendpflege zeigt Kindern den Einsatz der Kamera auf dem Weg zum eigenen Film.Foto: Rinde Quelle: Rinde
Stadtallendorf

Neugierig scharen sich die Kinder um kleine, aufgebaute Lego-Figuren und Steine auf einem Tisch. Dahinter steht eine Kamera auf einem Stativ. Es geht darum, eine eigene Geschichte zu verfilmen. Vorher haben die jungen Filmregisseure gemeinsam mit Daniel Witt von der Stadtjugendpflege ein „Storyboard“ erarbeitet, eine Art Drehbuch. Dieses Angebot bei den Ferienspielen ist neu - und kommt bei den Kindern gut an, wie Witt und Stadtjugendpfleger Walter Mengel zufrieden beim Besuch der OP berichten. In der Regel benötige man 600 Bilder für eine Minute Film, erläutert Witt.

Etwa 200 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren haben sich für das Ferienspielprogramm angemeldet. Alle 35 Veranstaltungen sind ausgebucht. Die Ferienspiele enden am Samstag.

Klassiker kommen dabei bei Kindern, Jugendlichen wie Eltern genauso gut an wie Kurse mit Computer oder Kamera. In der vergangenen Woche spielten 20 Jugendliche an einem Abend Skat mit deutschen Karten. „Sie haben jetzt beschlossen, sich immer freitags im Jugendzentrum wiederzutreffen, um zu spielen“, sagt Mengel.

Viele Aktivitäten laufen in der freien Natur und sind dabei natürlich wetterabhängig. Trotz des wechselhaften Frühlingswetters musste aber bisher nur ein Termin in Niederklein abgesagt werden. Der Frühling spielt beim Osterferien-Programm ­eine große Rolle: Frühlingsbasteln, geführte Wanderungen in der Natur oder auch Reiten durch den Frühlingswald sind nur einige Beispiele. „Wir laufen dabei nicht einfach durch den Wald sondern bieten kleine Spiele an“, sagt Mengel. So müssen die Kinder etwa Spechtlöcher erkennen und zählen. Wie das geht, verraten die Betreuer.

Zahlreiche Angebote laufen auch in den Stadtteilen. Hinzu kommen Fahrten, etwa zum Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen die TSG Hoffenheim.

von Michael Rinde

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