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Kanu-Flotte wird erneuert

Aus dem Stadtparlament Kanu-Flotte wird erneuert

Wie erfolgt die Brandschutzfrüherziehung? Wie viele Sendemasten gibt es im Stadtgebiet? Braucht die Stadtjugendpflege neue Kanus? Das waren Themen im Stadtparlament.

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Stadtallendorf kauft für die Jugendarbeit zwei neue Kanus. Das Foto zeigt Paddelspaß auf der Lahn. Foto: Tobias Hirsch

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Einigkeit herrschte bei der Abstimmung über den Antrag der CDU-Fraktion, zwei neue Kanus für etwa 6 400 Euro anzuschaffen, da die älteren nach mehr als 20 Jahren Nutzungsdauer Verschleißerscheinungen zeigen. Die SPD-Fraktion regte an, in den Folgejahren die weiteren Kanus auszuwechseln.

In der Fragestunde der Stadtverordneten wollte Klaus Ryborsch (CDU) wissen, wie viele Sendemasten es in der Stadt gibt und wie viele Sendeanlagen an diesen Masten befestigt sind. Die Antwort: im Stadtgebiet gibt es 19 Sendemasten mit bis zu drei Sendeanlagen.

Um Mobilfunkmasten ging es auch Thomas Dziuba (CDU). Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts hätten die Kommunen die Möglichkeit, Mobilfunkmasten der Bauplanung zu unterwerfen, stellte er fest und fragte. „Gibt es entsprechende Planungen für Stadtallendorf?“ Aus der schriftlichen Antwort des Bürgermeisters Christian Somogyi geht hervor: „In Stadtallendorf erfolgt die planungsrechtliche Beurteilung der Zulässigkeit von Vorhaben für die Errichtung von Sendeanlagen nach den Regelungen des Baugesetzbuches. Weitergehende Planungsüberlegungen zur bauplanungsrechtlichen Steuerung von Mobilfunkmasten gebe es nicht.

Der Stadtverordnete Philipp Hesse (SPD) bezog sich auf den Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr und fragte: „Wie erfolgt die Brandschutzfrüherziehung in Stadtallendorf? Ist es möglich, Feuerwehrangehörige dafür von der Arbeit freizustellen?“ Ein engagierter Feuerwehrmann gehe dazu nach Absprache in Kindergärten und Grundschulen. Anfang des Jahres seien dazu ein Notruf-Kofferset und ein Rauchhaus beschafft worden, mit denen Kindern die Gefahren realitätsnah gezeigt würden und richtiges Verhalten im Brandfall näher gebracht werde. Nach der Gesetzeslage seien Feuerwehrleute auch für Ausbildungsveranstaltungen von der Arbeitsleistung freizustellen.

Dem Stadtverordneten Michael Goetz (Bündnis 90/Die Grünen) ging es darum, ob die Stadtverwaltung mit Tegut Kontakt aufgenommen hat, mit dem Ziel wieder einen Markt anzusiedeln. Es habe schon mehrere Gespräche gegeben und das nächste sei für Ende Oktober vorgesehen. Das Ergebnis sei zur Zeit offen, antwortete ihm der Bürgermeister.

Um die Pflege des Bolzplatzes „Im Rohrborn“ (Raiffeisenstraße) ging es in einer Anfrage der Hannelore Schneider (Bündnis 90/Die Grünen). Der Platz werde regelmäßig vom Baubetriebshof kontrolliert und gepflegt, versicherte der Bürgermeister.

von Klaus Böttcher

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