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Jubiläumsjahr findet würdiges Ende

Konzert Jubiläumsjahr findet würdiges Ende

Mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus ging das traditionelle Adventskonzert einen Tag vor Heiligabend in der Kirche St. Johannes zu Ende.

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Am Ende des Adventskonzertes sorgte der Gesangverein Concordia Momberg unter anderem mit swingenden Gospelsongs für Höhepunkte. Ein gelungenes Debüt feierten die „kfd-Klänge“.

Quelle: Karin Waldhüter

Momberg. Leise nehmen zur musikalischen Eröffnung des Konzertabends die 15 Mitglieder des Männerchors Momberg mit Dirigent Knut Petersen vor dem Altar Aufstellung. Geduldig warten die Sänger noch auf das Ende des Glockengeläuts, dann beginnt der Abend mit Lorenz Maierhofers besinnlichem Chorstück „Advent ist ein Leuchten“.

Still werden, innehalten, sich einstimmen auf das Weihnachtsfest - das wünschen sich die Menschen im Advent, und auch das folgende Stück, „Sei willkommen“ von Heinrich Fidelis Müller, strahlt dies aus.

120 Musiker, Sänger und Gruppen

Das traditionelle Adventskonzert hat sich weit über die Grenzen Mombergs einen Namen gemacht. „Und doch ist das Konzert heute Abend etwas ganz Besonderes“, erklärt Tobias Schmitt, Vorsitzender des Gesangvereins Concordia 1867 Momberg. Denn mit diesem Abend findet das Festjahr des Gesangvereins zum 150-jährigen Bestehen mit seinen vielen Konzerten und Veranstaltungen seinen krönenden Abschluss.

Für Tobias Schmitt, seit Anfang des Jahres Vereinsvorsitzender, ist es das erste Mal, dass er beim Adventskonzert die vielen Besucher willkommen heißt. 25 Jahre lang hatte diese Aufgabe sein Vorgänger Hartmut Schmitt übernommen. Entsprechend nervös sei er, gibt Tobias Schmitt ehrlich zu.

Den Konzertabend gestalte „alles, was in Momberg musiziere“, so Schmitt. 120 Musiker, Sänger und Gruppen, die fast alle aus Momberg kommen, bereiten den Besuchern dann einen wundervollen Abend. Ein gelungenes Debüt feiert die Flötengruppe „kfd-Klänge“ mit Katja Ramb, Daniela Schmittdiel und Martina Schreiner, die mit einem anspruchsvollen Advents- und Weihnachtslieder-Medley, dem fröhlichen „Jingle Bells“ und „The first Noel“ begeistern.

Blaskapelle Momberg mit Festmarsch

Von der Empore füllt der Chor St.Johannes der Täufer mit seinem Projektchor das Kirchenschiff mit harmonischen Klängen. Begleitet von Chorleiter Wilfried Tschuppik an der Orgel und unter dem Dirigat von Rebekka Diele konnte man bei Felix Mendelssohn Bartholdys „Hört die Engelschöre singen“ tatsächlich meinen, in der Kirche einem solchen Engelschor zu lauschen.

Genauso schön ließen die Sänger John Rutters „Christmas Lullaby“, „God rest you merry, Gentleman“ und „Carol of the Bells“ erklingen.

Mit strahlendem Blech beginnt die Blaskapelle Momberg mit dem Festmarsch „Tochter Zion“ und „Weiße Winterzeit“ unter der Leitung von Olaf Normann ihre Beiträge. Später gesellt sich noch Sänger Tobias Lotter dazu und begeisterte mit dem schönen „Hallelujah“ von Leonard Cohen.

Unter der Leitung von Anke Sack, Carmen Schlitt und Katharina Stark zeigen Pfarrkinder aus Momberg das Krippenspiel „Mitten in der Nacht“, das stimmungsvoll in das gemeinsam gesungene Lied „Mitten in der Nacht“ mündet.

Eintritt war frei

Fließend und melodisch interpretiert der Gemischte Chor Momberg, der ebenfalls von Knut Petersen geleitet wird, „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reinhardt und bringt mit präzisem Feingefühl die „Weihnachtsglocken“ von Hermann Sonnet zum Klingen.

Sakrale Stimmung trägt der Männerchor dann mit „Maria durch den Dornwald ging“, einem der schönsten Adventslieder, in den Kirchenraum.

Das zweistündige Konzert endet mit drei stimmungsvollen Stücken. Dafür hat der Gemischte Chor Momberg das fröhliche „Virgin Mary had a Baby Boy“ einstudiert. Es folgt „Feliz Navidad“ und zum Abschluss, wie in jedem Jahr, das festliche „Adeste fideles“, in das alle Gäste, Chöre und Blaskapelle einstimmen.

Der Eintritt zu dem umjubelten Konzert war kostenlos. Die eingenommenen Spenden gehen an die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“. „Es war ein tolles Konzert und ein würdiger Abschluss unseres Jubiläums“, sagt Tobias Schmitt nach der Veranstaltung im Gespräch mit der OP.

Zu Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen sind danach alle Gäste ins Vereinsheim „Momberger Wirtshaus“ eingeladen.

von Karin Waldhüter

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