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Interesse an Nahwärme?

Bioenergie Interesse an Nahwärme?

In Roßdorf hat sich die Initiativgruppe Nahwärme gegründet, die im Dorf das Interesse an einer Wärmeversorgung über regenerative Energien abfragen will.

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Das Foto zeigt einen Teil der neu gegründeten Initiativgruppe Nahwärme Roßdorf: (von links) Jochen Luzius, Stephan Maus, Roland Kraus, Detlef Schwenke, Ewald Kraus und Angela Busato-Schwenke.Foto: Karin Waldhüter

Roßdorf. Letztendlich sind dies Vorbereitungen für eine Machbarkeitsstudie, deren Finanzierung die Stadt Amöneburg übernehmen würde.

Seit mehreren Monaten wird in Roßdorf die Frage diskutiert, ob es möglich ist, ein Nahwärmenetz aufzubauen, das den Ort langfristig mit kostengünstiger und umweltfreundlicher Wärmeenergie versorgen kann. Ein erster Schritt in die Richtung ist jetzt getan. Auf Anregung des Ortsbeirats hat sich eine zwölfköpfige Initiativgruppe gegründet. Die Mitglieder sind: Detlef Schwenke, Angela Busato-Schwenke, Stephan Maus, Ewald Kraus, Roland Kraus, Karl Ott, Leon Klasnitz, Matthias Lecher, Walter Wachtel, Kurt Spohner, Stefan Lauer und Jochen Luzius.

Das Interesse an einem Nahwärmenetz ist in Roßdorf groß. Rund 70 bis 75 Bewohner hätten im Vorfeld ihr Interesse bekundet, berichtet Maus. „Jeder der in der Gruppe mitarbeiten möchte, der kann sich bei mir melden“ lädt der Ortsvorsteher zur Mitarbeit ein.

Ausfüllen des Fragebogens verpflichtet zu nichts

Ortsbeirat und die Initiativgruppe Roßdorf haben einen Fragebogen erarbeitet, der als Kernpunkt die Frage nach der Anschlussbereitschaft enthält. Wichtig ist es der Initiativgruppe herauszustellen, dass die Beantwortung des Fragebogens zu nichts verpflichtet, sondern zunächst geklärt werden soll, wie groß das generelle Interesse in der Bevölkerung an einem Nahwärmenetz ist. Wenn genug Interesse besteht, werde das Projekt konkreter, erläutert Detlef Schwenke. „Denn wenn sich nicht genug anschließen lassen, wollen wir das Geld nicht in den Sand setzten“, betont Angela Busato-Schwenke.

Die Initiative weist darauf hin, dass mit dem Bau des Nahwärmenetzes auch die Verlegung eines schnellen Glasfasernetzes möglich werde. Wegen der nahen Sommerferien haben sich die Mitglieder der Initiative dazu entschieden, die rund 400 Haushalte Roßdorfs ab Mitte August persönlich aufzusuchen und dabei auch für Fragen zur Verfügung zu stehen. Vorab wird die Stadt Amöneburg die Bürger über die geplante Fragebogenaktion per Anschreiben unterrichten. „Nach Auswertung der Fragebogen wird eine Bürgerversammlung folgen“, kündigt Ortsvorsteher Stephan Maus an.

  • Interessierte können den Fragebogen bald auch im Internet bekommen: per E-Mail an nahwaerme@amöneburg.de

von Karin Waldhüter

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