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In einem Jahr fließt das erste Biogas

Stausebach In einem Jahr fließt das erste Biogas

Insgesamt 13,5 Millionen Euro will E.on in die geplante Biogasanlage in Stausebach investieren. Noch in diesem Jahr soll der Bau der Anlage beginnen.

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Großer Bahnhof im Landratsamt: Vertreter von E.on und Landkreis unterschrieben die Verträge.

Quelle: Michael Rinde

Stausebach. Noch in diesem Jahr will E.on Mitte Natur – Tochtergesellschaft des Energiekonzerns E.on Mitte – in Stausebach bauen. Zusätzlich zur Kompostierungsanlage entsteht dort eine Biogasproduktion. In der neuen Anlage will E.on künftig pro Jahr 2,5 Millionen Kubikmeter Biomethan und Strom produzieren (die OP berichtete).

Gestern legten Landkreis und Energieversorger den Grundstein für das Projekt: Im Kreishaus unterzeichneten Landrat Robert Fischbach (CDU) und Henrich Wilckens, Vorstandsvorsitzender von E.on Mitte, die Kaufverträge. Der Kreis gibt damit seine Kompostierungsanlage samt Gelände endgültig in die Hände des Konzerns. Bisher war E.on Mitte Natur lediglich Pächter.

Dafür bekommt der Kreis, genau genommen der Betrieb für Abfallwirtschaft, 3,5 Millionen Euro in Raten von dem Unternehmen. Für Fischbach war die gestrige Unterschriftenleistung deshalb „ein guter Tag“. Dank der Einnahmen aus dem Verkauf blieben die Bioabfallgebühren des Landkreises stabil.
Ansonsten hätte der Kreis den Städten und Gemeinden bereits ab diesem Jahr 20 Prozent mehr für die Entsorgung von Grünabfällen in Rechnung gestellt. Fischbach geht davon aus, dass es bis zum Jahr 2020 keine Gebührenerhöhung für Bioabfall seitens des Landkreises geben wird.

von Michael Rinde

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