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In Neustadt gehen nachts die Straßenlampen aus

Klimaschutz In Neustadt gehen nachts die Straßenlampen aus

Ein Fachbüro hat den Energieverbrauch städtischer Gebäude in Neustadt untersucht und im Sinne von Klimaschutz und Energieeinsparung Vorschläge unterbreitet.

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Gutachter Friedhelm Stappenbeck stellte die Ergebnisse seines Klimaschutzgutachten vor.

Neustadt. Ein Klimaschutzgutachten zeigt der Stadt Neustadt Energiespar-Optionen für ihre Einrichtungen und Gebäude auf. Um in den Genuss von Fördergeldern von 80 Prozent für das Gutachten zu kommen, schlossen sich Neustadt und Amöneburg zusammen.

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauwesen wurden von Friedhelm Stappenbeck von der Ingenieurgesellschaft für Energiewirtschaft aus Hockenheim die Ergebnisse des Gutachtens vorgestellt. Stappenbeck gab konkrete Hinweise: Mit einer Investition von 84.000 Euro sieht die Ingenieurgesellschaft eine jährliche Einsparung von mehr als 300 Megawatt-Stunden oder rund 53.000 Euro.

Beim Haus der Begegnung ließen sich durch Modernisierungen etwa 10.000 Euro jährlich sparen. 40.000 Euro müsste die Stadt dafür einmalig investieren. Beim Historischen Rathaus sowie beim Rathaus-Haupt- und Nebengebäude könnten nach erfolgter Modernisierung etwa 2.000 Euro insgesamt jährlich eingespart werden können. „Über eines muss man sich allerdings im Klaren sein. Abschalten bringt mit 100 Prozent die höchste Energieeinsparung“, betonte Stappenbeck. Deshalb will die Stadt in einem ersten Schritt auch die Straßenbeleuchtung von Kernstadt und Ortsteilen ab Mitte September versuchsweise für zwei Monate in der Zeit zwischen 1 und 4.30 Uhr abschalten. Davon sind die Unterführungen und die Fußgängerüberwege nicht betroffen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

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