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Im Inneren reiht sich Gerüst an Gerüst

Mehrzweckhalle Stadtallendorf Im Inneren reiht sich Gerüst an Gerüst

Das neue Dach ist aufgebracht, im Inneren der von einem Brand vor mehr als einem Jahr schwer beschädigten Mehrzweckhalle sind Handwerker damit beschäftigt, die Zwischendecke zu erneuern.

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Ein Arbeiter holt Metallstreben, die für die neue Decke der Mehrzweckhalle gebraucht werden.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Gerüst drängt sich neben Gerüst, Stütze steht neben Stütze. Das Innere der Mehrzweckhalle ist kaum wiederzuerkennen. Direkt unter dem Dach stehen Handwerker und tackern die neuen Deckenplatten an die Konstruktion.

Äußeres Zeugnis, dass sich an der Halle etwas tut, ist das neu aufgebrachte Dach. Seit dem Brand, bei dem Teile der Multifunktionshalle schwer beschädigt wurden, ist inzwischen auch mehr als ein Jahr Zeit vergangen.

Die Verhandlungen zwischen der Brandversicherung und der Stadt hatten sich im Hinblick auf die Kostenübernahme erheblich in die Länge gezogen. Am Ende brachte ein Asbestfund im Kleber des Kunststoff-Fußbodens den Zeit- und Kostenplan noch einmal durcheinander.

Vor allem für die Handballabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf drängt die Zeit. Die Mehrzweckhalle war bis zum Brand Haupttrainingsort für die Mannschaften der Abteilung.

Der Fertigstellungstermin 30. September bleibe das erklärte Ziel, sagt Sigrid Waldheim im Gespräch mit dieser Zeitung. Sie ist die Leiterin des städtischen Eigenbetriebs Dienstleistungen und Immobilien, zu dem die Mehrzweckhalle gehört. Alle Handwerkertermine seien eng aufeinander abgestimmt worden. Es gab bisher noch keine Terminschwierigkeiten.
Wo es möglich ist, laufen verschiedene Arbeiten parallel. Auch Heizung und Lüftung, die durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen wurden, werden derzeit repariert und wieder in Gang gebracht.

Ein „großer Brocken“ ist der Austausch des Hallenbodens. Wie sich herausgestellt hatte, reicht es nicht, den Bodenbelag auszuwechseln. Auch die Unterkonstruktion muss komplett erneuert werden. Und da sich im Kleber des Bodens der krebserregende Stoff Asbest gefunden hat, ist der Aufwand bei diese Bodenarbeiten entsprechend hoch.

An der Kostenplanung hat sich nach Beginn der Bauarbeiten bis dato nichts verändert: Sigrid Waldheim geht nach jetzigem Stand weiter davon aus, dass die Hallensanierung am Ende rund 800.000 Euro kosten wird. In dem Betrag sind die Zusatzkosten für die Asbestsanierung und den Komplettaustausch des Hallenbodens schon eingerechnet.

von Michael Rinde

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