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Im Einsatz für den Drehwurm

Kirmesvorbereitung Im Einsatz für den Drehwurm

Oft kamen sie in Neustadt nicht auf ihre Kosten - doch dank eines Experten kehren die Schausteller zur Trinitatis-Kirmes zurück und füllen den Festplatz mit ihren Fahrge-schäften wieder komplett.

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Stolz präsentieren René Spatzier von der Stadtverwaltung, Kirmes-Experte Konrad Ruppert und Bürgermeister Thomas Groll einige Fahrgeschäfte, die zur Kirmes kommen.Foto: Florian Lerchbacher

Neustadt. "Es war bei vielen Schaustellern schwierig, sie für Neustadt zu begeistern - oft waren sie nicht auf ihre Kosten gekommen, und das spricht sich rum", berichtet Konrad Ruppert. Doch die Stadt hat nach dem schlechten Angebot auf den Festplatz im vergangenen Jahr und der Trennung vom Generalpächter nicht umsonst auf Ruppert und seine guten Verbindungen gesetzt. Dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen und Verantwortlichen für die Unterhaltung auf dem Gladenbacher Kirschenmarkt ist es gelungen, den Festplatz wieder attraktiv zu machen: "Alles voll", vermeldete er gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll und verkündete, dass zum Beispiel die Fahrgeschäfte Taiga-Jet, Monolfire, Take-Off, ein Adventure-Shuttle, ein Flieger, Schießbuden, Autoscooter, Losbuden und vieles mehr Anfang Juni auf die Besucher des oberen Festplatzes warten.

Großer Test für Kinder

Erstmals wird es dort auch einen Imbiss mit Biergarten geben. Zur Attraktivität beitragen sollen außerdem der Familientag am Montag, bei dem alle Fahrgeschäfte 25 Prozent weniger kosten. Und voraussichtlich 20 Schüler sollen komplett kostenlos fahren - zumindest am Kirmes-Freitag. Gemeinsam mit der OP laden Stadt und Schausteller dann zum großen Fahrgeschäfte-Test ein. Die Modalitäten will die Stadt noch festlegen.

Zunächst für ein Jahr läuft die Zusammenarbeit der Stadt mit Ruppert - fruchtet sie, steht einer Verlängerung nichts im Weg. Ohnehin wartet die für das Fest erstmals alleinverantwortliche Stadtverwaltung mit zahlreichen Veränderungen auf: In Anlehnung an die 500. Kirmes verkauft sie Kirmes-Pins, mit denen die Bürger ihrer Solidarität zeigen können (und die Finanzen aufbessern: Lag das Minus im vergangenen Jahr weit über 1000 Euro, so soll es diesmal nur 5000 Euro betragen). Zudem legt die Stadt eine Festschrift (3500 Stück) auf, in der das Programm zu finden ist. Selbiges soll schließlich von den Plakaten verschwinden. Dort sind dann nur noch die Höhepunkte grob zusammengefasst. Bei den Kapellen setzt die Stadt auf Musik aus der Region.

von Florian Lerchbacher

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