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Höhere Umlage kostet halbe Million Euro

Stadtallendorf Höhere Umlage kostet halbe Million Euro

Stadtallendorfs Stadtparlament hat ein Zeichen gesetzt: Auf Antrag der SPD gibt es eine klare Aufforderung in Richtung Kreistag, eine Erhöhung der Kreisumlage abzulehnen.

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Stadtallendorfs Stadtparlament wirbt um ein Nein des Kreistags zu einer höheren Kreisumlage.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Rund 500.000 Euro könnte es Stadtallendorf im nächsten Haushaltsjahr mehr kosten, wenn Landrat Robert Fischbach (CDU) tatsächlich die Kreisumlage auf 58 Prozentpunkte und damit auf den höchstmöglichen Satz anhebt. Aktuell zahlt die Stadt insgesamt 14,5 Millionen Kreis- und Schulumlage. Hinzu kommt die sogenannte Kompensationsumlage, für die im Haushaltsplan 2011 noch einmal 500.000 Euro veranschlagt sind. Dieses Geld fließt ebenfalls an den Landkreis. Grob gerechnet behält die zweitgrößte Stadt des Kreises von jedem eingenommenen Euro nur noch ein Drittel, wenn sämtliche Umlagen bezahlt sind.

Wie Stadtallendorfs Umlagezahlungen ohne Kreisumlagenerhöhung im nächsten Jahr aussehen werden, steht erst bei Vorlage des Haushaltsentwurfs 2012 fest. Angesichts in diesem Jahr deutlich gestiegener Steuereinnahmen dürfte der Kreis Stadtallendorf ohnehin stärker zur Kasse bitten als bisher.

Die SPD-Fraktion wollte zumindest per Stadtparlamentsbeschluss ein Zeichen in Richtung Landkreis setzen, dass Stadtallendorf eine Anhebung der Kreisumlage nicht kommentarlos hinnehmen wird. In Stadtallendorf beschloss das Stadtparlament eine klare Aufforderung an Kreisauschuss und Kreistag, einer Kreisumlagenerhöhung nicht zuzustimmen. Außerdem erging ein Appell an alle Stadtallendorfer Kreistagsmitglieder, in der entscheidenden Kreistagssitzung mit Nein zu stimmen.

von Michael Rinde

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