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Hilfe, die direkt ankommt

Kenia- Projekt Hilfe, die direkt ankommt

Das Kenia-Projekt der Kirchhainer Eheleute ­Mareike und Claus Müller lebt. Und es finden sich zunehmend mehr Unterstützer für das von den Eheleuten gegründete Waisenhaus in einem ­Vorort von Mombasa.

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Anne Bühler (hinten links) und Carolin Goldhan im Kreis mit Kindern und Betreuern des Waisenhauses „Shining Orphans“ in Kenia.

Quelle: Privatfoto

 Kirchhain. Die Einrichtung für Aids-Waisen heißt „Shining Orphans Children Home“ oder frei übersetzt „Das Haus der lächelnden Waisenkinder“. Unter den Helfern sind auch Anne Bühler, pensionierte Sonderschullehrerin aus Amöneburg und Carolin Goldhan, Sonderschullehrerin aus Offenbach.

Anne Bühler war bereits vier Mal zur Unterstützung der Müllers und zur Übergabe von Spenden von Bekannten aus Amöneburg in Kenia. Aus alters- und gesundheitlichen Gründen wird ihre Hilfeleistung nun durch Carolin Goldhan fortgesetzt. Die Offenbacher Lehrerin hatte in ihrem Bekannten-, Verwandten- und Kollegenkreis um Spenden gebeten, die Summe durch eine eigene Spende auf 1.000 Euro aufgestockt und war damit nach Kenia geflogen.

Neben dem Kauf von Lebensmitteln, Toilettenartikeln und Kleidung für die 23 Waisenkinder, die in dem Heim wohnen, hatte sie auch einen Busausflug für die Kinder organisiert und finanziert. Diese hatte die Kleinen samt ihrer Betreuer in einen Safaripark und zur größten Krokodilfarm Kenias geführt. „Sie hatte so etwas vorher noch nie gesehen und alle haben sich riesig gefreut“, erzählte sie.

Neben einem Koffer voller Textilien, den sie aus Deutschland mitgenommen hatte, hatte sie in Kenia für alle Kinder außerdem Schuhe und Socken gekauft. Das war für die Kinder ein großes Erlebnis gewesen. Die Lehrerin will auf alle Fälle weiter Spenden sammeln und, wenn es ihr Terminkalender erlaubt, auch im kommenden Jahr wieder nach Kenia fliegen.

von Alfons Wieber

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