Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Ostkreis Hessens bester Honig kommt aus Sindersfeld
Landkreis Ostkreis Hessens bester Honig kommt aus Sindersfeld
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:25 16.11.2011
Werner Gemmecker (links), Vereinsvorsitzender des Imkervereins Kirchhain und Umgebung, überreichte Urkunden und Medaillen an Joachim Schönig für den besten Honig. Quelle: Klaus Böttcher

Himmelsberg. Die Saison für die Imker dauert ungefähr von Mitte März bis Mitte September. Der Herbst brachte für das heimische Imkerwesen noch einen späten Höhepunkt im Jahreslauf. Im Lehrbienenstand des Imkervereins Kirchhain und Umgebung in Himmelsberg überreichte der Vereinsvorsitzende Werner Gemmecker an Joachim Schönig den Staatspreis des Landes Hessen für den besten Honig des Jahres 2011. Dazu Urkunden und Medaillen des Deutschen Imkerbundes und vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Die Preisverleihung fand schon während des 3. Hessischen Honigtages in Bad Wildungen durch den Staatssekretär Marc Weinmeister vom Umweltministerium statt, an dem Joachim Schönig nicht persönlich teilnehmen konnte.

Alljährlich stellen sich viele der rund 7.500 hessischen Imker einer eingehenden Qualitätsuntersuchung ihres Honigs mit dem Ziel, eine Prämierung in Gold, Silber oder Bronze als Bestätigung der hohen Qualität ihres Erzeugnisses zu erhalten. Der Staatspreis, den Schönig gewonnen hat, ist darüber hinaus eine besondere Auszeichnung für die Unverfälschtheit und Reinheit des prämierten Honigs. In diesem Jahr reichten hessische Imker mehr als 200 Honige zur Prämierung ein.

Jeder Honig wird von der dreiköpfigen Bewertungskommission unabhängig voneinander eingehend untersucht. Dabei geht es um die Inhaltsstoffe, die enthalten sein sollen, aber auch um die Stoffe, die nicht enthalten sein sollen. Eine Rolle bei der Entscheidung spielt die Aufmachung und Sauberkeit sowie die Etikettierung des Glases und nicht zuletzt der Geschmack. Joachim Schönig erlebte im Vorjahr trotz guter Ergebnisse bei der Honigbewertung ein Minus wegen fehlender Deckeleinlage beim Glas.

Der in Sindersfeld beheimatete Schönig hat erst zum dritten Mal teilgenommen. Nach der Bronzemedaille 2009 erlebte er 2010 das Ärgernis mit dem Deckel, um jetzt die höchste Auszeichnung zu erringen. Voller Stolz und Freude sagt er: „Das ist eine Bestätigung der Anstrengungen für den Aufbau einer modernen Imkerei.“

von Klaus Böttcher

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.