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Ostkreis Helfer arbeiten bald unter einem Dach
Landkreis Ostkreis Helfer arbeiten bald unter einem Dach
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20:25 23.07.2010
Eine Schnittstelle von Rettungsdienst und Bereitschaftsdienst in dem neuen Gebäude sind die Verbrauchsmaterialien. „Das DRK verwaltet unsere Materialien mit. Das ist eine geniale Lösung. Wir profitieren dabei von ihrem Know-how“, sagt Dr. Ortwin Schuchardt (rechts). Auch Ronald Nöding, (links) Bereichsleiter des DRK, sieht die Zusammenarbeit positiv. Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Während sonst noch überall davon geredet wird, dass in der Gesundheitsvorsorge neue Wege gegangen werden müssen, um die Probleme der Zukunft zu lösen, ist man im Ostkreis bereits einen Schritt weiter. Dort gehen Rettungsdienst und der Ärztliche Bereitschaftsdienst nicht nur gemeinsame Wege, sie „wohnen“ auch zusammen.

Die Räume riechen noch nach frischer Farbe und die Bürostühle in den Sprechzimmern sind noch mit Schutzfolien überzogen. Aber das nachbarschaftliche Verhältnis stimmt bereits zwischen dem Rettungsdienst Mittelhessen und dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst im Ostkreis. „Jetzt sind es nicht mehr die vom DRK, sondern der Herr Müller und der Herr Nöding“, beschreibt Dr. Ortwin Schuchardt, einer von 50 Ärzten des Bereitschaftsdienstes im Ostkreis, die „neue“ Freundschaft. Dadurch, dass man jetzt unter einem Dach lebe, sei der Kontakt viel enger, was im Endeffekt den Patienten zugute komme, meint Schuchardt.

Und nicht nur der Kontakt ist eng, auch die Wege sind nun viel kürzer. „Bei einem Notfall hier in der Zentrale sind zwei Rettungsassistenten nur eine Treppe entfernt. Während sich einer mit um den Patienten kümmert, kann der andere bereits den Wagen vorfahren“, sagt Schuchardt. Falls es nötig sein sollte, ist der Patient dann innerhalb von wenigen Minuten auf dem Weg ins Krankenhaus. Situationen, dass vor der Bereitschaftsdienstzentrale ein Kind das Licht der Welt in einem Auto erblickt, wie bereits einmal geschehen, gehören dann der Vergangenheit an.

Kurz gesagt, die Vorteile eines Zusammenlebens überwiegen. Den Nutzern des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes werden vor allem die räumlichen Vorteile ins Auge springen.

von Tobias Hirsch

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe der OP.

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