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Gruselfaktor trifft auf schöne Natur

Hatzbachtalwanderung Gruselfaktor trifft auf schöne Natur

Man nehme drei in der ganzen Region für ihre Schönheit gerühmte Strecken, ein eingespieltes Helferteam sowie ein originelles Motto mit Bezug auf die Geschichte. Heraus kommt eine Wanderung mit 736 Teilnehmern.

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Der Waldgottesdienst mit Prädikant Thomas Wöhl war Bestandteil der Hatzbachtalwanderung. Bei dieser Gelegenheit wurden die neuen Konfirmanden der Kirchengemeinden Burgholz, Hatzbach, Josbach und Wolferode vorgestellt.

Quelle: Privat

Hatzbach. Das ist eine Teilnehmerzahl, von der die meisten Wandervereine bei ihren Veranstaltungen nur träumen können. Die Wanderfreunde Hatzbachtal haben das am Himmelfahrtstag geschafft, weil auf ihren 6, 12 und 20 Kilometer langen Strecken zur 34. Internationalen Hatzbachtalwanderung bei Kaiserwetter nicht nur gewandert wurde. Als offizieller Wandertag für die biologische Vielfalt stand die Wanderung nicht nur für ein großartiges Naturerlebnis, sondern brachte auch einen Gruselfaktor. Das Vorbereitungsteam um den Vereinsvorsitzenden Horst Erdel hatte die Wanderung unter das Thema „Hexen, Mönche und die Wüstung Gerwigsheim“ gestellt. Entsprechend führten die Routen über das untergegangene Dorf Gerwigsheim, den historischen Hexentanzplatz am Nadelöhr bis zu den spukenden Mönchen an „Franzmanns Keller“. Die Hexen waren unter anderem auch Thema beim Quiz des in die Veranstaltung integrierten 23. Kinder- und Jugendwandertags, der mit 45 Teilnehmern aus Sicht des ausrichtenden Vereins sehr erfolgreich verlief. Die Kinder und Jugendlichen, die die Fragen richtig beantwortet hatten, erhielten als Auszeichnung eine kleine Hexenfigur.

Und noch eine weitere Veranstaltung haben die 43 Helfer in die Veranstaltung eingebaut. An der Kontrollstelle am Nadelöhr fand ein gemeinsamer Waldgottesdienst für die Kirchengemeinden Burgholz, Hatzbach, Josbach und Wolferode unter Beteiligung des Evangelischen Posaunenchors Hatzbach und des Frauenchors aus Wolferode statt, bei dem die neuen Konfirmanden vorgestellt wurden. An dem Gottesdienst mit Prädikant Thomas Wöhl nahmen etwa 150 Besucher teil.

Start und Ziel befanden sich wieder am Bürgerhaus, wo die durstigen und hungrigen Wanderer bestens bewirtet wurden. „Die Wanderstrecken wurden von allen Wanderern gelobt. Negative Äußerungen hat es nicht eine einzige gegeben“, stellte Horst Erdel dort zufrieden fest.

Die Siegerehrung nahen Bürgermeister Christian Somogyi und Horst Erdel gemeinsam vor. Und dies geschah unter der Aufsicht der Symbolfiguren der Wanderung: eines Mönches aus dem ehemaligen Franziskanerkloster und dreier Hexen vom Hexentanzplatz.

  • Vereine des Deutschen Volkssportverbandes: 1. Wanderfreunde Neustadt (64 Teilnehmer); 2. Wanderfreunde Amöneburg (49 Teilnehmer); 3. Wanderfreunde Freudenberg/Niederndorf (49 Teilnehmer); 4. Wanderfreunde Hattenhof (21 Teilnehmer).
  • Vereine der Europäischen Volkssportgemeinschaft: 1. Wanderfreunde Rüdigheim (16 Teilnehmer); 2. Wanderfreunde Schröck (11 Teilnehmer); 3. Wanderfreunde Lindenstruth (11 Teilnehmer).
  • Ortsvereine: 1. Vereinsgemeinschaft Hatzbach (138 Teilnehmer); 2. Wanderverein Niederklein (32 Teilnehmer); 3. TSV Erksdorf Alte Herren (22 Teilnehmer).
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