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Ostkreis Hasen sterben bei Scheunenbrand
Landkreis Ostkreis Hasen sterben bei Scheunenbrand
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10:33 30.07.2018
Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen in einer Scheune in Rauschenberg. Quelle: Nadine Weigel
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Rauschenberg

Meterhohe Flammen und dicker Qualm mitten im Ortskern von Rauschenberg. Um 2 Uhr werden die Feuerwehren zu einem Scheunenbrand in der Straße Gickelhof gerufen. Direkt gegenüber des Rauschenberger Feuerwehrhauses steht eine Scheune in Vollbrand, in der Tiere und deren Futter untergebracht sind.

Sofort bauen die Einsatzkräfte eine Riegelstellung um das Gehöft auf, um eine Ausbreitung auf die umliegenden Gebäude zu verhindern. „Beim Nachbargebäude hatte bereits ein Tor angefangen zu brennen, was aber schnell gelöscht werden konnte“, so Kreisbrandinspektor Lars Schäfer im Gespräch mit der OP. Durch die Riegelstellung gelingt es den Feuerwehrleuten, das Feuer so einzudämmen, das keine angrenzenden Häuser oder Bäume in Mitleidenschaft gezogen werden.

Um 2 Uhr war die Nacht vorbei für die Rauschenberger Wehren. Eine Scheune in der Borngasse stand in Vollbrand.

In der Scheune sind Pferde und Ziegen untergebracht, die rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden können. Einige Hasen konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. 50 Einsatzkräfte aller Rauschenberger Wehren, sowie die Drehleiter aus Kirchhain und die Atemschutzkomponente sind mehrere Stunden im Einsatz. Noch immer (Stand 7 Uhr) ist die Feuerwehr vor Ort. „Das was die Löscharbeiten erschwert ist, dass wir es mit Rundballen zu tun haben, die jetzt auseinandergezogen und abgelöscht werden müssen“, so Schäfer. Schadenshöhe und Brandursache sind noch unklar. Die Brandursachenermittler der Kripo sind eingeschaltet.

Für die Besitzerin der Tiere allerdings ist es eine Katastrophe. "Mein komplettes Futter ist zerstört", sagt sie im Gespräch mit der OP. 40 Rundballen und mehr als 100 kleine Ballen Heu wurden Raub der Flammen.

Wer helfen und Futter für die Tiere spenden möchte, kann sich bei der Stadt Rauschenberg unter der Nummer 06425-92390 melden. Spontan hatte Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich angeboten, eventuelle Hilfeangebote telefonisch weiterzuleiten.

(Artikel wird laufend aktualisiert)

von Nadine Weigel

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