Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Handwerkerzentrum auf Kasernengelände gründen

Leerstand und Landflucht - wie wollen Sie dem entgegenwirken? Handwerkerzentrum auf Kasernengelände gründen

Die A 49 ist für Georg Metz (SPD) ein wichtiger Faktor bei der Zukunftsplanung. In Sachen "Mobilität" will er auf ehrenamtliches Engagement setzen. Seine Antwort auf unsere Frage im Wortlaut:

Voriger Artikel
Freiflächen für junge Familien baureif machen
Nächster Artikel
Kinder machen Namensgeber ihrer Schule alle Ehre

... und Georg August Metz den Fragen der Oberhessischen Presse und ihrer Leser stellen müssen.Archivfotos

Neustadt. Wenn Menschen ihren Wohnort wählen, knüpfen sie daran Erwartungen. Diese Erwartungen lesen sich wie ein roter Faden durch ein ganzes Menschenleben. Betreuungsplätze für Kinder, ein gut erreichbares Schulangebot, Ausbildungsplätze, Arbeitsplätze, Angebote für die Pflege im Alter.

Lebensqualität wird bestimmt durch günstigen Wohnraum, niedrige Lebenshaltungskosten, gute Nahversorgung und ein gutes Freizeit- sowie Kulturangebot.

Gut ausgebaut sind bereits die Kinderbetreuung und das schulische Angebot.

Das Arbeitsplatzangebot ist in den Nachbarstädten gut, in Neustadt selbst noch ausbaufähig. Es sind die Arbeitsplätze, mit denen die Menschen ihren Lebensunterhalt erwirtschaften. Daher ist es in erster Linie der Arbeitsplatz, der den Ausschlag gibt bei der Wahl des Wohnortes für die ganze Familie.

Ich werde viel Energie aufwenden, um Erwerbsmöglichkeiten in Neustadt zu sichern und auszubauen.

Möglichkeiten sehe ich im Gewerbegebiet, am Kaufpark und auf dem Kasernengelände. Dort würde ich gerne mit Betrieben ein Handwer-kerzentrum errichten. Das Gewerbegebiet „Am Gelicht“ muss dringend zum Verkauf gebracht werden. Gute Möglichkeiten der Arbeitsplatzschaffung wird uns die A 49 bieten.

Bereits vor zwölf Jahren führte ich Gespräche mit potenziellen Investoren für einen Autohof beziehungsweise einen Raststättenbetrieb im Raum Neustadt. Interesse wurde mir signalisiert. Den Bau eines Autohofes kann ich mir an einer der künftigen Autobahnabfahrten sehr gut vorstellen.

Die A 49 wird auch die Möglichkeit bieten, Arbeitsplätze in Baunatal/Kassel und in den südlichen Ballungsräumen schnell und preisgünstig (Fahrgemeinschaften) zu erreichen. Ein Grund mehr, seinen Wohnort in Neustadt zu halten oder zu wählen.

In unseren drei Dorfkernen stelle ich mir als belebendes Element Räumlichkeiten vor, die in der Art eines Kulturcafés ehrenamtlich betreut werden. Darin können sich Menschen treffen, austauschen und im Bedarfsfall auch selbst erweiterte Angebote zum Beispiel im Bereich privater Kinderbetreuung oder der Nahversorgung auf die Beine stellen.

Altenpflege lässt sich ausbauen durch Schaffung einer Tagespflegeeinrichtung, soweit sich ein Investor und Betreiber findet. Gleiches gilt für „Betreutes Wohnen“, was dann gegebenenfalls auch noch mit der Sanierung des einen oder anderen Gebäudes einhergehen kann.

Zur Verbesserung und langfristigen Sicherung unserer Mobilität rege ich die Schaffung einer „Bürgerbuslinie“ an, welche auf ehrenamtlicher Basis unsere Stadtteile mit Schwalmstadt und Stadtallendorf verbindet.

Sie haben eine Frage, die wir Georg Metz beim OP-Wahltalk am 10. Januar 2013 stellen sollen? Dann schicken Sie diese an uns per E-Mail an stadtallendorf@op-marburg.de oder per Post an die OP, Am Hallenbad 3, 35260 Stadtallendorf.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr