Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Ostkreis Handwerkerzentrum auf Kasernengelände gründen
Landkreis Ostkreis Handwerkerzentrum auf Kasernengelände gründen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:36 21.12.2012
... und Georg August Metz den Fragen der Oberhessischen Presse und ihrer Leser stellen müssen.Archivfotos
Neustadt

Wenn Menschen ihren Wohnort wählen, knüpfen sie daran Erwartungen. Diese Erwartungen lesen sich wie ein roter Faden durch ein ganzes Menschenleben. Betreuungsplätze für Kinder, ein gut erreichbares Schulangebot, Ausbildungsplätze, Arbeitsplätze, Angebote für die Pflege im Alter.

Lebensqualität wird bestimmt durch günstigen Wohnraum, niedrige Lebenshaltungskosten, gute Nahversorgung und ein gutes Freizeit- sowie Kulturangebot.

Gut ausgebaut sind bereits die Kinderbetreuung und das schulische Angebot.

Das Arbeitsplatzangebot ist in den Nachbarstädten gut, in Neustadt selbst noch ausbaufähig. Es sind die Arbeitsplätze, mit denen die Menschen ihren Lebensunterhalt erwirtschaften. Daher ist es in erster Linie der Arbeitsplatz, der den Ausschlag gibt bei der Wahl des Wohnortes für die ganze Familie.

Ich werde viel Energie aufwenden, um Erwerbsmöglichkeiten in Neustadt zu sichern und auszubauen.

Möglichkeiten sehe ich im Gewerbegebiet, am Kaufpark und auf dem Kasernengelände. Dort würde ich gerne mit Betrieben ein Handwer-kerzentrum errichten. Das Gewerbegebiet „Am Gelicht“ muss dringend zum Verkauf gebracht werden. Gute Möglichkeiten der Arbeitsplatzschaffung wird uns die A 49 bieten.

Bereits vor zwölf Jahren führte ich Gespräche mit potenziellen Investoren für einen Autohof beziehungsweise einen Raststättenbetrieb im Raum Neustadt. Interesse wurde mir signalisiert. Den Bau eines Autohofes kann ich mir an einer der künftigen Autobahnabfahrten sehr gut vorstellen.

Die A 49 wird auch die Möglichkeit bieten, Arbeitsplätze in Baunatal/Kassel und in den südlichen Ballungsräumen schnell und preisgünstig (Fahrgemeinschaften) zu erreichen. Ein Grund mehr, seinen Wohnort in Neustadt zu halten oder zu wählen.

In unseren drei Dorfkernen stelle ich mir als belebendes Element Räumlichkeiten vor, die in der Art eines Kulturcafés ehrenamtlich betreut werden. Darin können sich Menschen treffen, austauschen und im Bedarfsfall auch selbst erweiterte Angebote zum Beispiel im Bereich privater Kinderbetreuung oder der Nahversorgung auf die Beine stellen.

Altenpflege lässt sich ausbauen durch Schaffung einer Tagespflegeeinrichtung, soweit sich ein Investor und Betreiber findet. Gleiches gilt für „Betreutes Wohnen“, was dann gegebenenfalls auch noch mit der Sanierung des einen oder anderen Gebäudes einhergehen kann.

Zur Verbesserung und langfristigen Sicherung unserer Mobilität rege ich die Schaffung einer „Bürgerbuslinie“ an, welche auf ehrenamtlicher Basis unsere Stadtteile mit Schwalmstadt und Stadtallendorf verbindet.

Sie haben eine Frage, die wir Georg Metz beim OP-Wahltalk am 10. Januar 2013 stellen sollen? Dann schicken Sie diese an uns per E-Mail an stadtallendorf@op-marburg.de oder per Post an die OP, Am Hallenbad 3, 35260 Stadtallendorf.

Ostkreis Leerstand und Landflucht - wie wollen Sie dem entgegenwirken? - Freiflächen für junge Familien baureif machen

Das kulturelle Angebot ist für Thomas Groll (CDU) ein wichtiger Standortfaktor. Um den Haushalt zu entlasten, strebt er eine "Bürgerstiftung" an. Seine Antwort auf unsere Frage im Wortlaut:

21.12.2012

Da die 6. Kompanie des Luftlandefernmeldebataillons DSO in den vergangenen Tagen aufgelöst wurde, endete auch die erst 2009 geschlossene Patenschaft mit der Stadt Neustadt.

21.12.2012

Trotz Rekord-Gewerbesteuereinnahmen im laufenden Jahr bleibt im Haushaltsentwurf für 2013 ein Defizit von knapp 1,4 Millionen Euro. Höhere Umlagen haben alle Mehreinnahmen aufgezehrt.

20.12.2012