Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Halsdorf erlebt laufenden Kontrabass

Doppel-Jubiläum Halsdorf erlebt laufenden Kontrabass

Bis Samstag feierte die Burschenschaft Halsdorf ihre jährliche Kirmes. Am Sonntag krönte die Volkstanz- und Trachtengruppe Halsdorf (VTH) mit ihrer 50-Jahr-Feier und dem Festzug das Festwochenende.

Voriger Artikel
Riesenstimmung, tolles Programm, zufriedene Gäste
Nächster Artikel
Laufstall neben Schreibtisch

Mit bunte Röcken und Kontrabass zogen die Gäste aus Ungarn durch Halsdorf. Die Volkstanz- und Trachtengruppe Halsdorf (unten) führte die evangelische Marburger Tracht vor. Fotos: Baader

Quelle: Mareike Bader

Halsdorf . Angeführt wurde der Festzug von der Hessischen Trachtenkapelle Wohratal, der die Burschenschaft Halsdorf folgte. Sie hatten die Tage zuvor ihr Schnapszahl-Jubiläum zum 111-jährigen Bestehen gefeiert.

Die Stimmung war bei allen 24 Gruppen und auch bei den Zuschauern sehr gut. Je weiter der Zug ins Dorf zog, desto mehr Menschen standen am Straßenrand oder schauten von Balkonen und Fenstern der Häuser zu. Die 1. Vorsitzende der VTH Heike Möller schätzte die Zahl der Zuschauer auf 500, obwohl die meisten Halsdorfer selbst im Umzug durch den Ort liefen.

Besonders viel Beifall gab es für die ungarischen Gäste aus Öcsény, die seit Jahren eine tiefe Freundschaft mit der VTH verbindet. Schon mehrfach haben sich beide Trachtengruppen gegenseitig besucht. Die Frauen tanzten in ihren breiten Tellerröcken, und ihr Streichorchester spielte dazu auf. Selbst der Kontrabassist schleppte sein voluminöses Instrument mit und spielte auf diesem im Laufschritt. Eine unglaubliche Vorstellung!

Zum fröhlichem Ausklang geht‘s ins Festzelt

Auch die heimische Tracht war zu bewundern. Bei den vielen Gruppen ließen sich viele kleinere oder größere Unterschiede zwischen den einzelnen Trachten entdecken. Mal war ein Schleifchen mehr oder weniger da oder eine andere Verzierung und Kopfbedeckung. Die Frauen der Volkstanzgruppe Sterzhausen, sowie der Hessischen Volkskunstgilde trugen sogar Körbe auf ihrem Kopf - natürlich ohne sie festzuhalten. Den Schluss bildete die VTH selbst, die auf ihrem Wagen die Arbeit mit den Dreschflegeln zeigte.

Nach dem Umzug zog es alle schnell zu Festzelt, das kurz danach fast aus seinen Nähten platzte. Bunt gemischt waren Menschen in Tracht und in heute normaler Kleidung zu sehen.

Das Programm mit Tanzaufführungen verschiedener Trachtengruppen führte Werner Schollmeier, der bei seiner Moderation natürlich auch auf das Jubiläum des Vereins einging. Neben dem Programm sorgte auch die Musik der Hessischen Trachtenkapelle Wohratal für gute Unterhaltung und zog die Besucher auf die Tanzfläche.

von Mareike Bader

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr