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Hallenkapazitäten reichen nicht aus

TSV Eintracht Stadtallendorf Hallenkapazitäten reichen nicht aus

Über 1000 Mitglieder unter 14 Jahren zählt der TSV „Eintracht“ 1920. Allein diese Zahl macht den enormen Bedarf an Übungsräumen deutlich, den der Verein hat.

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Bernd Weitzel (vorne rechts) ehrte zahlreiche Eintracht-Mitglieder. Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf.. Auf ein großes sportliches Jahr blickten die Mitglieder des „Kleeblatt-Vorstandes“ Bernd Weitzel, Tobias Gies, Britta Novosad und Manfred Handstein, sowie die acht Abteilungsleiter oder deren Vertreter zurück. „Wir wissen, dass wir nicht wenige Sportler haben, die in der Bundesbestenliste geführt werden“, erklärte der Vorsitzende Bernd Weitzel.

In seiner Funktion als Bürgermeister wohnte Christian Somogyi erstmals der Hauptversammlung bei. Und was er im Verlauf des Abends zu hören bekam, waren tolle erfolgreiche sportliche Leistungen der Eintrachtler, aber auch Fragen nach einem Hallenneubau, dem Hallenbad oder der Fertigstellung des Stadions mit der Schaffung einer dringend benötigten Rundlaufbahn für die Leichtathleten. „Bei der Fertigstellung des Stadions ist längst noch nicht alles so wie es sein soll“, erklärte Ehrenpräsident Helmut Rohm in Richtung Bürgermeister. Somogyi verwies auf den Sportentwicklungsplan. Projekte, die relativ kostengünstig seien, könnten zeitnah erledigt werden, so Somogyi. Den Bau einer neuen Halle schloss das Stadtoberhaupt mit Blick auf die finanzielle Lage allerdings für die nächsten ein bis zwei Jahre aus. Das Thema Hallenbad stehe in den Gremien zur Diskussion. In bestimmten Hallen dürften einige Sportarten nicht betrieben werden. Man müsse sehen, wie man dort die Kapazitäten optimal nutzen könne.

Sportstätten-Situationbewegt die Eintracht

Beispielhaft für die Leistung der Eintracht nannte Bernd Weitzel dann zwei Auszeichnungen, zum einen überreichte das Luftlandefernmeldebataillon DSO ein Ehrenzeichen an den Verein, zum andern wurde die Eintracht als anerkannter Stützpunkt „Integration durch Sport“ ausgezeichnet. Tobias Gies ging noch einmal auf das Thema Sportstätten ein. „Die Hallenkapazitäten reichen nicht aus, das ist jetzt noch schlimmer geworden“, betone er. Innerhalb des Vereins solle nun geschaut werden, wie das Thema Hallenbelegung bisher gehandhabt wurde. Geprüft werden soll, ob Gruppen zusammengefasst werden können. Manfred Handstein erläutert dann die Mitgliederentwicklung. Aktuell verfügt die Eintracht über 2100 Mitglieder. „Gemessen an der Einwohnerzahl ist jeder zehnte Einwohner Mitglied“, erläuterte Handstein. 47 Prozent davon seien weibliche, 1131 jugendliche Mitglieder unter 14 Jahren.

„Wir sind in diesem Jahr noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen“, erklärt Reiner Bremer der Vorsitzende der Fußballabteilung das Abschneiden des Vereins in der Hessenliga. Dass Drajan Sicaja die Führung der Hessenligamannschaft wieder übergeben und auch übernommen habe sei ein Zeichen von Respekt und Stärke, sagt Bremer. Er musste seitens Rohm allerdings in diesem Zusammenhang und zum Thema Stadionbewirtung Kritik einstecken. Ab dem 1. Juli werde, so Bremer, aufgrund einer Erkrankung der jetzigen Wirtin, die Stadiongaststätte in Eigenregie mit Unterstützung durch den „Bärenhof“ weitergeführt. Britta Novosad zog eine ausgeglichene Jahresbilanz, allerdings seien Spendengelder und Zuschüsse durch den Sportkreis und den Landkreis geringer geworden.

von Karin Waldhüter

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