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Hacker-Angriff: Kontroll-Instanz für Ohmtal-Boten

Gemeindeblatt Hacker-Angriff: Kontroll-Instanz für Ohmtal-Boten

Computer-Hacker sind in das System des Ohmtal-Boten eingedrungen und haben Fotos ausgetauscht. Unter anderem soll ein Plakat der Hitlerjugend abgedruckt worden sein. Bürgermeister Michael Plettenberg fordert nun, dass es im Verlag eine Qualitätskontrolle gebe, bevor die Ausgaben das Haus verlassen.

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Symbolfoto: Hacker-Angriff auf den Ohmtal-Boten.

Quelle: Julian Stratenschulte

Amöneburg. „Es war uns wichtig, uns sofort zu distanzieren und herauszustellen, dass wir nichts damit zu tun haben“, kommentiert Bürgermeister Michael Plettenberg einen Post auf der Facebook-Seite der Stadt. Darin hatten die Amöneburger mitgeteilt, dass der Ohmtal-­Bote gehackt und in die aktuelle Ausgabe auf den Seiten von Amöneburg und Gemünden Bilder mit politischem Hintergrund eingeschmuggelt worden seien, wie die OP berichtete

Die OP erfuhr nun, dass der Ohmtal-Bote doch bis nach Amöneburg geliefert wurde – aber wohl nie einen Haushalt erreichte. „Uns lag im Rathaus ein Paket vor, aber ich gehe davon aus, dass keine Ausgaben an Bürger ausgeliefert wurden“, erklärt Plettenberg und freut sich, dass nur einen Tag später die richtige Ausgabe vorlag – mit einer Entschuldigung des Verlags. Dort steht nun Fehlersuche an.

„Ich hoffe, der Verursacher wird gefunden. Außerdem muss die Lücke im System geschlossen werden“, fordert Plettenberg von dem Verlag, der rund 220 Blätter druckt. Gleichzeitig erwarte er, dass es eine Qualitätskontrolle gebe, bevor die Ausgaben das Haus verließen: „Wenn niemand nach dem Druck mehr drüberschaut, dann ist das gefährlich.“

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