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Gute Noten fürs Straßennetz

Stadtallendorf Gute Noten fürs Straßennetz

Die Stadt Stadtallendorf ist jetzt dank einer Bestandsaufnahme über jeden einzelnen Meter ihres Straßennetzes bestens im Bilde.

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Mit einem Messrad wurde jede Fahrbahn in Stadtallendorf genau vermessen. Archivfoto

Stadtallendorf. Jetzt wissen es die städtischen Behörden auf den Meter genau: Stadtallendorf verfügt über 114 Kilometer Gemeindestraßen mit einer Fläche von 618000 Quadratmetern. Hinzu kommen 350000 Quadratmeter sogenannter Nebenanlagen. Das sind Bürgersteige oder Grünstreifen direkt an der Fahrbahn.Das Fachbüro GSA hat im Auftrag der Stadt Stadtallendorf das gesamte Straßennetz samt Randflächen und Gehwegen aufgenommen und den Zustand bewertet (die OP berichtete).Kreis-, Landes- oder Bundesstraßen hat GSA nicht in Augenschein genommen.

Vor allem die Zustandsbewertung ist für die Stadtverwaltung wie auch für die städtischen Gremien von höchstem Interesse. Nach Auswertung aller Daten stellte das Büro CSA die Ergebnisse am Donnerstagabend im Bauausschuss vor: „Insgesamt verfügt Stadtallendorf über ein gutes Straßennetz“, lautet das Fazit der Erhebung. Alle Untersuchungsergebnisse sind in einer Datenbank zusammengefasst.

Aus Faktoren wie Verkehrsbelastung und Schäden ist für jede Fahrbahn ein „Eingreifzeitpunkt“ errechnet worden. Nach ihm richtet sich, ab welchem Termin die Stadt in die Straße investieren müsste, um sie zu erhalten. Auch da gibt es für die Stadt gute Nachrichten. Bei gerade einmal 8 Prozent des Straßennetzes sieht das Fachbüro Nachholbedarf, bei 18 Prozent müsste die Stadt in den nächsten 3 bis 5 Jahren tätig werden, bei 36 Prozent dauert es noch bis zu 10 Jahre, bis bei ihnen größere Reparaturen nötig sind.

Bei den Straßen mit Nachholbedarf sind auch die Fahrbahnen mit erfasst, die noch nicht endausgebaut sind. Also dürfte der eigentliche Nachholbedarf noch niedriger ausfallen.

Fachbereichsleiter Klaus Hütten hält es für möglich, dass im Haushalt 2013 die Daten für die Sanierungsplanung bereits verwendet werden. Generell will die Stadt an ihrer bisherigen Strategie festhalten, Fahrbahnen in größeren Abschnitten zu sanieren, um keine Flickenteppiche entstehen zu lassen.

Rund 60000 Euro hat die Stadt für die Bestandsaufnahme und die neue Datenbank investiert. In den nächsten Jahren sollen diese Daten immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden.

von Michael Rinde

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