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Grüne vermissen Einsparungen

Parlament Grüne vermissen Einsparungen

Das Rauschenberger Stadtparlament hat die Planung für die Freiflächengestaltung an der Kratz‘schen Scheune gebilligt und den Magistrat mit der Vorbereitung von Bauantrag und Ausschreibung beauftragt.

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Noch sieht es wüst aus rund um das Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune. Die Außenanlagen sollen im kommenden Jahr für 150 000 Euro gebaut werden. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die Planung sieht für das großzügig bemessene Gelände 32 Stellplätze, einen kleinen Festplatz, einen Spielplatz sowie einen Bewegungsparcours für Erwachsene und Senioren vor. Außerdem sollen die Zufahrt erweitert und das oberhalb dieser gelegene Mauerstück abgerissen und das dahinter gelegene Gelände auf Straßenniveau planiert werden. Zweck dieser Übung: Das neue Gemeinschaftshaus soll von der Bahnhofstraße aus sichtbar sein.

Kritik kam allein von den Grünen, aber diese galt nicht dem Konzept. „Die Planung ist schön“, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Seibert. Seine Fraktion störe sich an zwei Abweichungen von den ursprünglichen Planungen:

- Zur Mitfinanzierung des Projekts hatte das Stadtparlement ursprünglich beschlossen, Flächen für zwei Bauplätze aus dem Areal herauszunehmen und diese zu verkaufen. n Ursprünglich war verabredet worden, die kompletten Außenanlagen in Eigenleistung zu verwirklichen. Beide die Kosten senkenden Punkte seien nicht mehr Bestandteil der Planung, klagte Stefan Seibert und forderte für seine Fraktion, dass auch bei der Kratz‘schen Scheune endlich mal mit dem Sparen begonnen werden müsse.Bürgermeister Michael Emmerich (CDU) entgegnete, dass sich die Bauplätze als schwer vermarktbar erwiesen hätten. Zudem habe sich der Flächenbedarf durch die Ansiedlung des Bewegungsparcours‘ am neuem Gemeinschaftshaus erheblich vergrößert. Und dies unvorhersehbar, da an den aus dem Erbe von Marianne Köhler finanzierten Parcours bei den ursprünglichen Festlegungen noch gar nicht zu denken gewesen sei. Die Möglichkeit zu Eigenleistungen würden in den Ausschreibungen festgeschrieben. Allerdings sei es undenkbar, die Arbeiten an dem inzwischen weit über 1000 Quadratmeter großem Areal ganz den ohnehin schon belasteten Eigenleistern zu überlassen.

von Matthias Mayer

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