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Großes Fest in Kleinseelheim

Dorffest Großes Fest in Kleinseelheim

Abwechslungsreichtum stand im Vordergrund des unterhaltsamen Dorffestes, das die Kleinseelheimer feierten.

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Ihre Sportlichkeit mussten die Kleinseelheimer mehrfach beim „Spiel ohne Grenzen“ beweisen.Privatfoto

Kleinseelheim. Das Bürgerhaus war Anziehungspunkt für viele Kleinseelheimer und Auswärtige, denn dort wurden ein Dorffest und das 40-jährige Bestehen des Jugendclubs gefeiert. Erster Höhepunkt des Festwochenendes war ein Fußballspiel zwischen der Mannschaft des Jugendclubs und einer Dorfauswahl, das gerechterweise unentschieden 4:4 endete. Anschließend ging es im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden hoch her, denn dort feierten die Kleinseelheimer den Geburtstag des Jugendclubs.

„Der Jugendclub hat derzeit rund 20 Mitglieder, wobei die Mädchen deutlich in der Unterzahl sind“, berichtete Lukas Kirch, während er mit anderen Mitgliedern ihren Raum im Keller des Dorfgemeinschaftshauses präsentierte. „Wir haben einen Fernseher, eine Dartscheibe, einen Fußballkicker, einen Computer und eine Play Sta-tion“, sagte Ann-Christin Walther über die Beschäftigungsmöglichkeiten, woraufhin Lukas ergänzt, dass vor dem Haus natürlich Fußball gespielt werden könne. „Wir unternehmen aber auch Ausflüge, haben in diesem Jahr eine Maitour an die Ohm gemacht und waren im Fantasialand“, fügte Ann-Christin an. Höhepunkt am Samstag war das Spiel ohne Grenzen, zu dem ganz Kleinseelheim auf den Beinen schien. Acht Mannschaften wetteiferten bei den Gaudi-spielen und hatten mindestens ebenso viel Spaß wie die vielen Zuschauer.

Die Teilnehmer mussten große Strohballen rollen, Wassereimer über diverse Hindernisse transportieren, Geschicklichkeitsspiele bewältigen oder ihre Sportlichkeit beweisen. Der Spaß war groß, das ließ sich auch an den Teamnamen wie „Frauenpower“, „Schönbacher Wilden“ oder „Kirschnairersch Marerche“ (nach dem Dorfnamen) erkennen. Am Ende siegten „Die Achten“.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst für die gesamte Kirchengemeinde am „Kleinseelemer Scheferboen“.Über 100 Besucher kamen zu dem Brunnen, der direkt am Jakobsweg/Elisabethpfad zwischen Kleinseelheim und Schröck liegt. Mit einem gemeinsamen Mittagessen sowie Kaffeetrinken klang das Fest am frühen Abend aus.“ Alle Bürger haben gut mitgemacht“, resümierte Ortsvorsteher Prof. Dr. Rainer Waldhardt.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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