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"Großer Zapfenstreich" in Stadtallendorf

50 Jahre Garnisonsstadt "Großer Zapfenstreich" in Stadtallendorf

Als Oberstleutnant Achim Fahl um kurz nach 22 Uhr Verteidigungsminister Franz Josef Jung das Ende des "Großen Zapfenstreiches" vermeldete, hatten die Besucher der Kaserne einen abwechslungsreichen Tag verbracht.

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Soldaten traten am Wochenende zum Appell beim Heimat- und Soldatenfest in der Herrenwaldkaserne an.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf . Es ist still und dunkel in der Herrenwaldkaserne. Hunderte von Gästen warten zu später Stunde am Samstagabend gebannt auf den Beginn des "Großen Zapfenstreiches", der höchsten militärischen Ehre, die einer Stadt zuteil werden kann. Dann erklingt Musik. Das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz spielt den "York’schen Marsch" und marschiert, umrandet von Fackelträgern und weiteren Soldaten des Luftlandefernemeldebataillons Division Spezielle Operationen (DSO) auf dem Appellplatz ein - der Beginn eines beeindruckenden Zeremoniells.
Oberstleutnant Achim Fahl meldet im Schein der Fackeln Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung den Beginn des Zapfenstreiches und es folgt die sogenannte Serenade, eine Abfolge von drei Musikstücken: Der "Hessische Fahnenmarsch" und "Der Königgrätzer" umrahmen Reinhard Meys Lied "Über den Wolken" - frei interpretiert vom Heeresmusikkorps.
Doch auch vor dem Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Garnisonsstadt Stadtallendorf" erlebten rund 2.000 Besucher der Herrenwaldkaserne Spektakuläres. Die DSO hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen und gab ihren Gästen die Möglichkeit, einen Einblick in ihre Arbeit und die Ausrüstung. So kletterten Erwachsene und zahlreiche Kinder auf und in Panzer, inspizierten die militärgeschichtliche Ausstellung, beobachteten Soldaten bei einem "Einsatz" im Schießsimulator oder ließen sich von Hauptfeldwebel Markus König über die sanitätsdienstliche Versorgung informieren.
Seinen ersten offiziellen Auftritt am Samstag hatte Verteidigungsminister Jung beim Standortappell - zuvor war er bei Fernsehsendern und Presseagenturen ein gefragter Mann: Sie interviewten ihn ausgiebig zur aktuellen Lage in Afghanistan. Vor dem Publikum nahm er nur kurz Stellung.

von Florian Lerchbacher

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Beim Heimat- und Soldatenfest in Stadtallendorf hatten Besucher die Gelegenheit, die Bundeswehr näher kennenzulernen. Um in die Fotogalerie zu gelangen, klicken Sie auf eines der Bilder.

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Probleme mit dem Zeitplan: Die Soldaten aus Regensburg, die ursprünglich ab dem Frühjahr in Stadtallendorf stationiert werden sollten, können wohl doch erst im Herbst in die Kaserne einziehen.

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