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Grenzenlose Einfälle, grenzenloser Spaß

Feuerwehrolympiade Grenzenlose Einfälle, grenzenloser Spaß

Die beiden Mannschaften des Katastrophenschutzstabes hatten bei der Betziesdorfer Feuerwehrolympiade die Nase vorn. Die Jugendfeuerwehr Betziesdorf belegte den dritten Platz.

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Die Jugendfeuerwehr Betziesdorf erkämpfte sich den dritten Platz. Foto: Klaus Böttcher

Betziesdorf. Die Idee der Betziesdorfer Wehr, zu den jährlichen Leistungswettkämpfen einen Spiel- und Spaß-Wettkampf anzubieten, hat in den vergangenen 17 Jahren weit mehr als 30 verschiedene Feuerwehren und andere Rettungsorganisationen aus vier Landkreisen und zwei Bundesländern nach Betziesdorf geführt. Jedes Jahr lassen sich die Organisatoren fünf neue Disziplinen einfallen. Der schier unbegrenzte Einfallsreichtum sorgte dafür, dass es schon rund 80 unterschiedliche Spiele gab, die im weitesten Sinn immer etwas mit der Feuerwehr zu tun haben.

Zu einigen Spielen gehörte reichlich Wasser, was den Aktiven bei sommerlichen Temperaturen willkommen war. So galt es, mit Hilfe eines Strahlrohres und der Kübelspritze möglichst viele Klappscheiben zu treffen.

Auch beim olympischen Fackellauf war Wasser im Spiel. Das durfte aber die Flamme , die über Hindernisse getragen wurde, nicht zum Erlöschen bringen. Den Abtransport von Verletzten auf einer Trage beherrschen die Feuerwehrleute im Schlaf. Wenn aber der „Verletzte“ einen gefüllten Wassereimer auf dem Bauch hat und es über Hindernisse geht, wird die Sache schon schwieriger. In besonderer Schrittfolge über ein Seil zu springen und auf einem Spanngurt zu balancieren war ebenso eine Aufgabe wie das Bockspringen über die Kameraden - mit einem gefüllten Schlauch in den Händen.

Bei allem Ehrgeiz dominierte der Spaß. Die Teams konnten über sich selbst lachen, wenn mal eine Aufgabe total daneben ging. Den Sonderpreis für besonders kreative Lösungen erhielten die Feuerwehr-Frauen aus Anzefahr und Großseelheim. Mit dabei waren neben den drei Erstplatzierten die Wehren aus Kirchhain Mitte und Rauschenberg sowie ein Team der Jungsozialisten.

von Klaus Böttcher

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