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Granaten könnten unter Erde liegen

Bergung Granaten könnten unter Erde liegen

78 deutsche Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg sind in den vergangenen Tagen im Abbaugelände des Kieswerks Herrmann geborgen worden.

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Dieser Granatenstapel, der unter der Erde gelegen hatte, löste die Suchaktion aus. Privatfoto

Niederwald. Bereits gestern Morgen packte das Spezialunternehmen, das das Abbaugelände des Kieswerks untersucht hat, seine Ausrüstung wieder zusammen. Das Areal ist komplett untersucht worden. Sieben Punkte auf einem Luftbild deuteten darauf hin, dass sich weitere Munitionsstapel im Boden befinden könnten. Anhand der Daten, die der Kampfmittelräumdienst übermittelt hat, wurden die Punkte im Gelände identifiziert.

„Sie liegen auf Flächen, die uns noch nicht gehören, und auf denen wir im nächsten Jahr den Abbau fortsetzen wollen“, erläutert Projektmanager Thilo Orgis von Cemex, zu dem das Kieswerk Herrmann gehört. Die Fundorte lägen in großer Tiefe, so dass von den Granaten keine Gefahr für die Landwirtschaft ausgehen könne, sagte Orgis gestern gegenüber der OP. Sobald die Ackerflächen im nächsten Jahr für den Kiesabbau benötigt werden, sollen die möglichen Fundorte eingehender untersucht werden.

von Michael Rinde

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.

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