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„Glaube muss uns etwas wert sein“

Amöneburg „Glaube muss uns etwas wert sein“

Trotz des nasskalten Wetters kamen am Sonntagabend etwa 700 Gläubige in die Lindaukapelle, um gemeinsam mit dem Erzbischof von Bamberg, Professor Ludwig Schick, ein großes Fest des Glaubens zu feiern.

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Erzbischof Ludwig Schick zelebrierte die heilige Messe und begrüß te hinterher die Pfarrer Arnulf Hummel (rechts) aus Neustadt und Hans-Ludwig Schmank aus Fronhausen.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. Alle zwei Jahre kommt der Erzbischof, der aus Mardorf stammt und die Amöneburger Stiftsschule besuchte, zur Magdalenenoktav in die Lindau-Kapelle. Der Besuch des beliebten Geistlichen zählt für viele Wallfahrer zu den geistlichen Höhepunkten des Jahres.

So arbeitete sich am Sonntagabend eine lange Autoschlange langsam den Berg hinauf; längst nicht alle Fahrer fanden in der Nähe der Kapelle einen Parkplatz. Die zusätzlich vor der Kapelle aufgebauten Bänke waren schnell besetzt. Die ersten Gläubigen füllten bereits zwei Stunden vor der Zeit die Kapelle, versunken im Gebet.

Musikalisch begleiteten den Gottesdienst feierlich die Schola der Stiftskirche unter der Leitung von Kilian Gottwald und Bernd Mann, sowie die Musikgruppe Roßdorf unter der Leitung von Rainer Höfer.

„Unser Glaube muss uns etwas wert sein, selbst wenn es regnet oder schneit“, sagte der Erzbischof und appellierte an die Pilger, ihren Glauben auch öffentlich zu bezeugen. Die katholische Kirche habe es nicht leicht, dass zeige sich an den Kirchenaustritten genauso wie an der sinkenden Zahl der Kirchenbesucher, sagte er während seiner Predigt.

Die Magdalenenoktav wird noch bis zum Freitag allabendlich ab 19.30 Uhr fortgesetzt.

von Karin Waldhüter

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