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Geselligkeit und Glühwein helfen gegen die Kälte

Winterwanderung Geselligkeit und Glühwein helfen gegen die Kälte

Am Sonntag richteten die Wanderfreunde aus Neustadt ihre 22. Winterwanderung aus. Rechtzeitig hielt der Winter Einzug und bot den 700 Wanderern eine märchenhafte Winterlandschaft.

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700 Wanderer genossen bei eisigem Wind die Winterlandschaft rund um Neustadt.

Quelle: Kai Erdel

Neustadt. Wie mit Puderzucker überzogen lagen Felder und Wiesen entlang der Strecke. Die dunkle Wolkendecke ließ die wärmenden Strahlen der Sonne nicht durch, so dass auch die Wanderer, die spät starteten, die Winterlandschaft bei eisigem Wind genießen konnten.

Die Elf-Kilometer-Strecke führte über die alte Heerstraße nach Momberg und, an der Mariengrotte vorbei, zum Schützenhaus. Dort erwartete die Wanderer neben diversen Speisen und Getränken der an diesem kalten Tag stark nachgefragte Glühwein.

Wer sich auf die Sechs-Kilometer-Strecke machte, ging ein Stück gemeinsam mit den anderen Wanderern. Dann bog die Strecke ab und führte durch das Hainfeld zur Kontrollstelle in der Hainmühle. Dort trafen beide Strecken wieder zusammen die zweite Kontrollstelle der längeren Strecke war schließlich ebenfalls die Hainmühle.

Durch die Aue ging es zurück nach Neustadt, wo die Strecke, am Junker-Hansen-Turm vorbei und durch den Bürgerpark zurück zum Ausgangspunkt, dem Haus der Begegnung, führte. Ludwig Nothvogel, der Vorsitzende der Wanderfreunde, lobte am Sonntag explizit die Helfer.

Im Haus der Begegnung hatte eine Feier am Samstagabend bis fünf Uhr gedauert: „Wir konnten erst um halb sechs mit dem Aufbauen anfangen.“ Dennoch gelang es den Wanderfreunden, den Saal in eine gemütliche Begegnungsstätte für die durchgefrorenen Wanderer zu verwandeln.

Die 700 Gäste genossen eine sehr gute Versorgung mit verschiedensten Kuchen und Kaffee, mit Brühwurst, Rippchen mit Kraut oder Erbsensuppe. Zudem war sowohl auf der Strecke als auch im Saal der Nikolaus (Werner Schönfeld) und Knecht Ruprecht (Kurt Christoph) anzutreffen. Das Duo verteilte reichlich Süßigkeiten, die ein Süßwarenhersteller aus einer Nachbarstadt gespendet hatte.

von Kai Erdel

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