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Gericht prüft angeblichen Betrug

Faudi-Geschäftsführer Gericht prüft angeblichen Betrug

Wegen Betrug, Insolvenzverschleppung, Veruntreuung und betrügerischem Bankrott muss sich der ehemalige Faudi-Geschäftsführer vor der Wirtschaftskammer des Landgerichts verantworten.

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Seit Mittwoch muss sich der frühere Geschäftsführer der Stadtallendorfer Firma Faudi vor dem Marburger Landgericht verantworten. Archivfoto

Marburg. Er soll Waren bestellt haben, obwohl sich die Insolvenz des Stadtallendorfer Filtersystemherstellers abzeichnete. Zudem soll er das Gesellschaftsvermögen um 2,3 Millionen Euro geschädigt und 1,1 Millionen Euro für private Zwecke aus der Gesellschaft entnommen haben. Das alles soll sich in der Zeit von März 2003 bis zu Beginn des Jahres 2006 ereignet haben. Faudi wurde im Mai 2006 übernommen. Der frühere Geschäftsführer bestritt die Vorwürfe gestern beim ersten Prozesstag. „Die Vorwürfe sind haltlos. Ich habe mich nie persönlich bereichert“.

Ein Gutachter zeichnete gestern ein anderes Bild. Zeugen berichteten von mangelnder Zahlungsmoral zur damaligen Zeit.

von Michael Acker und Björn Wisker

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