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Ostkreis Gemeinde hat nun einen eigenen Raum
Landkreis Ostkreis Gemeinde hat nun einen eigenen Raum
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15:46 30.04.2013
Anni Amrhein vom Kirchenvorstand zeigt das Geschenk des Backhausvereins, ein Bild der Erksdorfer Kirche.Foto: Klaus Böttcher
Erksdorf

Sie nutzen dafür das Gebäude, in dem bis 2011 die Zweigstelle der VR-Bank Hessenland beheimatet war. Die Gemeinde kaufte der Bank, der das Gebäude gehört, die untere Etage ab. Die obere Etage ist vermietet.

Heinrich Trier, Mitglied des Kirchenvorstandes, berichtete, wie es zu diesem „Kraftakt“ mit Kauf und Einrichtung kam: „Anfang 2009 entstand die Idee, an oder in der Nähe der Kirche eine Toilettenanlage zu errichten.“ Die Notwendigkeit sei bei Konzerten oder größeren Gottesdiensten immer wieder deutlich geworden. Die Kirche hatte allerdings noch keinen Wasser- und Kanalanschluss, was das Projekt verteuert hätte. Die zuerst veranschlagten Kosten beliefen sich auf 30 000 Euro. Doch bei der weiteren Planung stiegen die Kosten auf 110000 Euro - und das war dem Kirchenvorstand zu viel.

Mitte 2011 schloss die VR-Bank die Erksdorfer Zweigstelle. „Dies war für uns die einmalige Chance, eine gute Lösung anzustreben. Der Schwerpunkt lag nun auf einem Gemeinderaum, gleichzeitig konnte die Toilettenanlage errichtet werden“, erklärte Trier.

Projekt kostet 92000 Euro

Der Kauf der Etage kostete 60000 Euro. Dazu kamen 6000 Euro für Planung und Kaufnebenkosten sowie für die Umgestaltung 26 000 Euro. 30000 Euro gab es vom Kirchenkreis Kirchhain und 10000 Euro von der Landeskirche. Da die Kirchengemeinde selbst über keine freien Mittel verfügt, stellte die Landeskirche 20000 Euro als zinsloses Darlehen zur Verfügung. 15000 Euro sind als Spenden eingegangen, und 10000 Euro sparten die Erksdorfer durch Eigenleistung. 8000 Euro wurden durch den Kirchenkreis vorfinanziert und müssen noch durch Spenden aufgebracht werden.

Der Gemeinderaum ist 54 Quadratmeter groß und grenzt an eine Küche. Der Raum bietet 40 Personen Platz. Die Toilettenanlage ist vom Eingang her auch gesondert nutzbar. Trier lobte die Helfer, die ihm und Hans Walter Kürschner bei den 160 Arbeitsstunden Eigenleistung zur Seite gestanden hätten. Zudem ergänzte er: „Die große Spendenbereitschaft hat uns gezeigt, dass der überwiegenden Zahl der Gemeindemitglieder die Maßnahme wichtig war und ist.“

von Klaus Böttcher

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