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Ostkreis Geldsegen für Langenstein und Sindersfeld
Landkreis Ostkreis Geldsegen für Langenstein und Sindersfeld
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18:22 19.04.2017
Das Sindersfelder Feuerwehrhaus soll noch in diesem Jahr energetisch saniert und um einen Anbau für Spinde erweitert werden. Foto: Matthias Mayer
Kirchhain

Der Magistrat legte dem am Dienstagabend im Turmzimmer des Bürgerhauses unter Vorsitz von Helmut Hofmann (SPD) tagenden Haupt- und Finanzausschuss eine entsprechende Beschlussvorlage vor. Dieser liegen eine erfreuliche und eine weniger erfreuliche Entwicklung zugrunde.

Bürgermeister Olaf Hausmann (SPD) erläuterte den erfreulichen Grund. Das Ausschreibungsergebnis für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung erbrachte gegenüber dem Kostenansatz Einsparungen in Höhe von 430000 Euro. Diese Umrüstung wurde nach dem KIP-Programm gefördert. Für diese KIP-Restmittel kann ein Änderungsantrag bei der WI-Bank gestellt werden, so der Bürgermeister.

Unter den noch nicht für KIP angemeldeten und noch nicht energetisch sanierten städtischen Gebäuden habe der Magistrat das Dorfgemeinschaftshaus Langenstein und das Feuerwehrgerätehaus Sindersfeld vorgesehen. 230000 Euro flössen nach Langenstein, 75000 nach Sindersfeld, erklärte der Bürgermeister.

Der Unterhalt des Feuerwehrgerätehauses in Sindersfeld ist eine städtische Pflichtaufgabe, und diese steht schon lange im Pflichtenheft der Stadt. Mit Rücksicht auf den Neubau des Großseelheimer Feuerwehrhauses in diesem Jahr wurden die Projekte Sindersfeld und Betziesdorf in die Warteschleife geschoben.

Aus dieser wurde Sindersfeld jetzt doch ins Haushaltsjahr 2017 befördert. Bauamtsleiter Volker Dornseif erklärte, dass die Decke zwischen der Fahrzeughalle und dem Gemeinschaftsraum im ersten Stock gedämmt würde. Außerdem diene der Austausch der Fenster der Wärmedämmung. Ein kleiner Anbau solle die Spinde der Einsatzkräfte aufnehmen, die sich derzeit nicht mehr gesetzes­konform in der Fahrzeughalle befänden.

Für das in die Jahre gekommene Dorfgemeinschaftshaus Langenstein sei eine Außendämmung und der komplette Austausch aller Fenster und ­Türen vorgesehen, erklärte Volker Dornseif.

Die Stadtverordnete Rosemarie Lecher (CDU) befürchtete erhebliche Folgeausgaben für beide Projekte, kritisierte den plötzlichen Aktionismus und fragte, ob denn das Betreibermodell für die Gemeinschaftshäuser noch eine Rolle spiele. Letzteres beantwortete Volker Dornseif mit Ja. Sowohl in Sindersfeld als auch in Langenstein sei eine Übertragung der Trägerschaft an Fördervereine angedacht. In Sachen Folgekosten beruhigte Dornseif die Ausschussmitglieder. Der Zuschnitt der Bauvorhaben schließe weitere finanzielle Verpflichtungen für die Stadt aus.

Die Wahl der beiden Sanierungsobjekte verteidigte Olaf Hausmann mit den Worten „die Dorfgemeinschaftshäuser sind endlich dran“. In den vergangenen Jahren habe sich für diese nicht so viel getan, sagte er ­unter dem Gemurmel der heutigen Opposition.

Das mit 30000 Euro für energetische Sanierung bedachte Verwaltungsgebäude Storchennest wurde aus dem KIP-Programm genommen, weil die Fördersumme in keinem Verhältnis zu dem dort für den Brandschutz benötigten Mitteln steht, so Volker Dornseif. Die 30000 Euro werden umgewidmet für die energetische Sanierung in der Krabbelstube Schwalbennest und im Büro- und Mannschaftstrakt des Bauhofs. Der Ausschuss stimmte der Umwidmung der Mittel mit sechs Stimmen bei zwei Enthaltungen zu.

von Matthias Mayer

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