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Ostkreis Gefahrloses Parken möglich
Landkreis Ostkreis Gefahrloses Parken möglich
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00:22 18.06.2014
Erster Stadtrat Otmar Bonacker (von links), Uwe Volz von der Verwaltung und Andreas Sommer und Matthias Sandrock stellten den neuen Parkplatz vor. Foto: Klaus Böttcher
Stadtallendorf

Der Platz am Georgsteich am Waldrand zwischen Hatzbach und Speckswinkel wurde bisher schon als Abstellplatz für Autos genutzt. „Das wurde stillschweigend geduldet“, sagte Andreas Sommer von Hessen-Forst bei der Vorstellung des neuangelegten Platzes. Allerdings diente der Platz eigentlich bisher für die Holzlagerung und war dementsprechend nicht befestigt. Zudem waren Fahrzeuge dem Risiko ausgesetzt, dass Äste, insbesondere von einer Jahrhunderte alten Eiche, auf sie herabfallen. Jetzt wurde der Platz von der Stadt Stadtallendorf und dem Forstamt Kirchhain instandgesetzt. Durch diese gemeinsame Aktion können Fahrzeuge bequem und gefahrlos abgestellt werden, um die unterschiedlichen Möglichkeiten der Naherholung im Hatzbachtal zu nutzen. Die Stadt hat eine Stellfläche für bis zu 15 Fahrzeuge ausbauen lassen. Der Platz kann dadurch ganzjährig befahren werden. Zudem wurde der angrenzende Baumbestand begutachtet und gefährdende Äste und Kronenteile durch Baumkletterer entfernt. Die Parkfläche ist der Startpunkt des beliebten Wanderweges „Rund um den Wetzstein“.

„Die Stadt will mehr für die Naherholung der Bürger tun“, betonte der Erste Stadtrat Otmar Bonacker. Er erinnerte an den Geburtenwald, den Märchenweg zwischen Stadtallendorf und Neustadt „Märchenhafter Herrenwald“ und stellte die Zusammenarbeit mit Hessen-Forst lobend heraus: „Ohne Partner gelingt das nicht.“ Die 2700 Euro, die von der Stadt aufgebracht werden mussten, seien eine Investition, die sich lohne. Die Stadt übernimmt auch die weitere Betreuung dieses Parkplatzes, wodurch eine langfristige und gefahrfreie Nutzung durch Erholungssuchende sichergestellt ist. „Durch die von der Stadt Stadtallendorf eingesetzten Baumkletterer konnte eine beeindruckende, alte Eiche am Waldeingang saniert und somit für kommende Generationen erhalten werden“, freute sich Revierförster Andreas Sommer.

Hessen-Forst weist aber darauf hin, dass das Befahren des Waldes nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Waldbesitzers und nur in Ausnahmefällen möglich ist.

von Klaus Böttcher

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