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Fulda geht auf Distanz zu Gewalttaten Gutmanns

Schulleiter Dr. Josef Gutmann Fulda geht auf Distanz zu Gewalttaten Gutmanns

Ein Sprecher des Bistums Fulda bestätigt, dass der umstrittene frühere Amöneburger Schulleiter Dr. Josef Gutmann auch wegen mehrerer Beschwerden 1964 in den Ruhestand geschickt wurde.

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Am Donnerstag wurde die Bistumsverwaltung in Fulda deutlicher als in allen ihren bisherigen Äußerungen zum Verhalten des früheren Stiftsschulleiters Dr. Josef Gutmann.

Quelle: Michael Rinde

Amöneburg. Am Donnerstag präzisierte das Bistum Fulda auf Anfrage dieser Zeitung seine Erklärung zum früheren Leiter der Stiftsschule Dr. Josef Gutmann. Am Mittwoch hatte sich das Bistum lediglich in allgemeiner Form von Gewalt distanziert und dabei Gutmann namentlich gar nicht direkt erwähnt. Matthias Reger, stellvertretender Bistumssprecher, wurde am Donnerstag deutlich: „Wir distanzieren uns ausdrücklich und mit aller Deutlichkeit von den schlimmen Taten, die Gutmann in Amöneburg verübt hat.“

Außerdem bestätigte der Sprecher erstmals, dass der frühere Schul- und Heimleiter 1964 auch wegen mehrerer Beschwerden in den Ruhestand versetzt worden ist. Zwei Lehrer hatten sich 1964 unter anderem direkt an den damaligen Fuldaer Bischof Adolf Bolte gewandt. Primärer Grund sei allerdings Gutmanns angegriffene Gesundheit gewesen, betont Sprecher Reger.

Gutmann wurde in den vergangenen Wochen brutale Gewalt gegenüber Schülern vorgeworfen, unter anderem auch in Messen. Betroffene der Prügelattacken begrüßten die neuerlichen Bistumsäußerungen am Donnerstag als „einen richtigen Schritt.“

von Michael Rinde

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