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Für den Stab steht alles bereit

Umzug Für den Stab steht alles bereit

Die vielleicht teuerste Baustelle in der Geschichte der Bundeswehr am Standort Stadtallendorf neigt sich dem Ende zu. Am 13. September beginnt der Umzug des Stabes der Divison Spezielle Operationen (DSO).

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Ein Soldat des Luftlandefernmeldebataillons hat einen Übungssprung hinter sich.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Das meiste Geld hat der Bund in den Untergrund der Herrenwaldkaserne gesteckt. Kilometerweise neue Leitungen, Kabel und auch Rohre sind in den vergangenen Jahren dort verlegt worden. Insgesamt hatte das Verteidigungsministerium 56 Millionen Euro genehmigt, um die Kaserne zu modernisieren. „Ein großer Teil des Geldes ist inzwischen geflossen“, sagt Oberstleutnant Jan-Peter Fiolka. Er ist seit dem 1. April Kommandeur des in der Herrenwald-Kaserne stationierten LuftlandeFernmeldebataillons DSO „Hessischer Löwe“. Er ist auch Standortältester für die drei Kasernen in Stadtallendorf und Neustadt.

Aber das ist Fiolka nur noch bis zum 1. Oktober. Dann übernimmt diese Aufgabe Brigadegeneral Volker Bescht. Denn in wenigen Wochen siedelt der Stab der Division Spezielle Operationen aus Regensburg in die Herrenwaldkaserne. Es geht um 300 bis 400 Soldaten und Mitarbeiter des Divisionsstabes, die umziehen. Ein Vorauskommando ist bereits in Stadtallendorf. Den eigentlichen Umzug übernimmt ein Spezialunternehmen. Eigentlich läuft der Umzug einer Divisionsleitung ähnlich ab wie der einer Firmenzentrale. Beim Stab der DSO muss aber die Einsatzfähigkeit sichergestellt sein. Schließlich ist das Leitmotto der DSO „einsatzbereit jederzeit weltweit“ wörtlich zu nehmen. „Am ersten Umzugstag ist der General bereits in Stadtallendorf“, sagt Hauptmann Gerhard Scheith vom Vorauskommando der DSO.

Am Ende, so schätzt Jan-Peter Fiolka, werden 1.500 Soldaten der DSO im Ostkreis stationiert sein.

von Michael Rinde

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