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Für das Bürgerhaus gibt es eine Gerichtsküche

Richtfest Für das Bürgerhaus gibt es eine Gerichtsküche

Auf der Baustelle Bürgerhaus geht es in Erfurtshausen voran. Baufirma, Planer und Bürger arbeiten dort seit Wochen Hand in Hand.

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Zimmermanns-Meister Claus-Peter Stark trank nach dem Richtfest den obligaten Schnapps.

Quelle: Michael Rinde

Erfurtshausen. In nur wenigen Wochen hat sich am und im Bürgerhaus Erfurtshausen viel bewegt. Dank dem Konjunkturpaket II wird das Gebäude saniert und erweitert (die OP berichtete). Am Freitag gab es ein weiteres Mal Grund zum Feiern: Der Dachstuhl am Anbau ist gerichtet, der Richtkranz gesetzt. Zimmermanns-Meister Claus-Peter Stark übernahm den Richtspruch im Gebälk. Hinter vielen Erfurtshäusern liegen bereits anstrengende Wochen. Bis zu zehn Bürger sind vor allem an den Wochenenden auf der Baustelle im Einsatz. Frauen im Ort unterstützen sie mit warmen Mahlzeiten. Alles geht Hand in Hand mit dem Architekturbüro Ott und der Baufirma Gölzhäuser.

„Die Abstimmung klappt sehr gut“, freut sich Ortsvorsteher Wolfgang Rhiel. Bis zu 65.000 Euro Baukosten wollen die Erfurtshäuser durch ihren eigenen Einsatz der Stadt Amöneburg am Ende ersparen. Manches deutet im Moment darauf hin, dass die Summe sogar höher ausfallen könnte. „Wir werden sehen, dass alles Geld auch hier bleibt“, sagte Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg beim Richtfest. Mehr als eine halbe Million Euro kosten die Arbeiten am Bürgerhaus. Auch in Sachen Einrichtung gibt es gute Neuigkeiten. Der Erste Stadtrat Amöneburgs hat eine gebrauchte Industrieküche im Staatsanzeiger entdeckt. Noch steht sie im Landgericht Wiesbaden. Doch das Gericht siedelt um, hat für die Küche keinen Bedarf mehr.

„Wir müssen sie nur abholen“, sagt Ortsvorsteher Rhiel. Die Küche ist schon ausgemessen. Sie passt ins Erfurtshäuser Bürgerhaus. Bisher läuft der Bau genau nach Zeitplan. In etwa vier Wochen sollen die neuen Fenster eintreffen. Bis zum Winter soll das Haus wieder komplett dicht sein. Wunschziel ist es, das Gebäude bis zum Kirchweihfest im nächsten Jahr fertigzustellen. Das nächste Jahr bringt dem Amöneburger Stadtteil auch die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm. Bürgermeister Richter-Plettenberg rechnet im Mai mit dem Bescheid. „Mit dem Bürgerhaus ist schon vorher ein großer Brocken geschafft“, blickt Richter-Plettenberg nach vorne.

von Michael Rinde

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