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Für Stadtallendorfer ist es ein "Muss"

Neujahrskonzert Für Stadtallendorfer ist es ein "Muss"

Das Studenten-Sinfonieorchester (SSO) Marburg brillierte bereits zum fünften Male auch in Stadtallendorf.

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Das Studenten-Sinfoniechorchester Marburg unter Ulrich Metzger brillierte abermals in der Stadthalle. Foto: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Abermals war die Stadtallendorfer Stadthalle beim Neujahrskonzert des SSO ausverkauft. Mehr als 500 Besucher verfolgten den Auftritt des 65-köpfigen Orchesters. Für Eingeweihte war dieses Interesse beim Publikum kein Wunder. Eilt dem Orchester, das die Stadthallenbühne vollständig ausfüllte und das größtenteils aus Studierenden aller Fachbereiche der Philipps Universität besteht, doch ein entsprechender Ruf voraus. Für viele Besucher war auf Grund der angenehmen Erfahrungen der vergangenen Jahre das Kommen deswegen auch ein absolutes „Muss“.

Einmal ganz anders mit den fernöstlichen Klängen der Chinesischen Frühlingsouvertüre von Li Huanzhi begannen die Marburger Musiker unter dem Dirigat von Ulrich Metzger ihr anspruchsvolles Programm. Im Unterschied dazu folgten die „Morgenblätter“ von Johann Strauss, die ebenso wie der „Einzugsmarsch“ aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauss (Sohn) und „Tico Tico ne Fubà“ von Zequinha de Abreu vorzüglich zur Thematik eines Neujahrskonzertes passten.

Mit der Interpretation von Arien aus „Samson und Dalila“, der „Fledermaus“ und aus „La Périchole“ von Jaques Offenbach gab die aus Wrexham in Nordwales stammende Mezzosopranistin Angharad Lyddon eine überzeugende Vorstellung ihres Könnens. Sie hat im Laufe ihrer noch jungen Karriere bereits bei renommierten Musikveranstaltungen in der Royal Albert Hall, der Thomaskirche in Leipzig und verschiedenen andern Kathedralen in Großbritannien und Deutschland gesungen.

Professionell, mit fundiertem Fachwissen und mit Witz und dem Charme seiner angenehmen Stimme höchst unterhaltend führte wieder Tim R. Schneider durch das Programm.

Trampeln, Pfiffe, Bravo Rufe, stehende Ovationen und ein fast nicht enden wollender Applaus belohnten am Ende die vorzügliche Leistung von Solistin und Orchester. Erst nach einer vierfachen Zugabe, die aus einer Arie aus der Oper Carmen, der einmal ganz anders vorgestellten „kleinen Nachtmusik“ von Mozart, dem obligatorischen „Radetzky-Marsch“ und einer südamerikanischen Samba bestand, wurden die Akteure vom Publikum entlassen wurde.

von Alfons Wieber

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