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Ostkreis Fünf Punkte symbolisieren Einigkeit
Landkreis Ostkreis Fünf Punkte symbolisieren Einigkeit
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16:37 05.10.2015
Umrahmt von der Jury aus Spielern, Betreuern und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (rechts) übergab die Künstlerin Inge Eismann-Nolte „ihr“ Wappen an den JSG-Jugendleiter Matthias Hahne.Foto: Yanik Schick
Amöneburg

„Ich glaube, damit kann sich jeder identifizieren“, sagte Jugendleiter Matthias Hahne während eines Pressetermins und deutete auf das Wappen, das eingerahmt auf dem Tisch im Rathaus lag. Es ist ein kreisrundes Logo, dessen Hintergrund von den Farben der jungen Fußballer, Blau und Weiß, gebildet wird. In der Mitte sticht die großgeschriebene Abkürzung „JSG“ für Jugendspielgemeinschaft hervor, darunter ist parabelförmig und etwas kleiner der zweite Teil des Namens „Stadt Amöneburg“ geschrieben. Der Fußball steht - logo - für die Sportart, die fünf schwarzen Punkte symbolisieren den Zusammenschluss der Fußballvereine aus Amöneburg, Mardorf, Roßdorf, Erfurtshausen und Rüdigheim im Jugendbereich.

Die Künstlerin Inge Eismann-Nolte aus Mardorf hatte das Wappen entworfen. Sie war einer von insgesamt acht Teilnehmern, die einen künstlerischen Vorschlag für den Logo-Wettbewerb der JSG Stadt Amöneburg gemacht hatten. Nach Einsendeschluss setzte sich eine neunköpfige Jury - bestehend aus Spielerinnen, Spielern und Betreuern der JSG sowie Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg - zusammen und suchte sich das treffendste Wappen aus. Mit einer deutlichen Mehrheit, so berichtete Richter-Plettenberg, habe sich die Jury für das Exemplar von Inge Eismann-Nolte entschieden.

„Die fünf Punkte symbolisieren, dass wir alle an einem Strang ziehen“, begründete einer der Spieler sein Votum. Es sei „modern“ und „dynamisch“, warfen zwei andere Kicker ein. Inzwischen ist das Wappen bereits auf der Website des Vereins hochgeladen. Auch die Trikots der Mannschaften sollen in Kürze mit dem neuen Abbild der JSG beflockt werden. „Es hat nach außen eine gute Wirkung“, befand Michael Richter-Plettenberg, „das Logo zeugt von einem geschlossenen Auftreten.“

Für Jugendleiter Matthias Hahne hatte die Einigung auf ein gemeinsames Wappen vor allem symbolische Bedeutung. „Ich bin schon ziemlich stolz. Denn es war ein weiterer Schritt und zeigt auch die Aufbruchsstimmung innerhalb der JSG.“ So würden sich die Verantwortlichen um zahlreiche Projekte bemühen, die den Zusammenschluss langfristig attraktiv halten sollen. In Roßdorf beispielsweise ist gerade der erste Teil eines Trainer-Lehrgangs angelaufen, an dem viele JSG-Betreuer teilnehmen, um sich selbst fortbilden und den Kindern professionelleres Training anbieten zu können.

Auf der Suche nach einem Nachwuchskoordinator (die OP berichtete), der gegen eine Aufwandsentschädigung federführend Verantwortung bei den Fußballern übernehmen soll, gibt es derweil keine Neuigkeiten. Aus organisatorischen Gründen, so Hahne, habe es bislang noch keine Ausschreibung für das Amt geben können. Dies soll allerdings spätestens im November geschehen.

Weitere Informationen über die Spielgemeinschaft gibt es auf ihrer Homepage: http://jsgstadtamoeneburg.jimdo.com/

von Yanik Schick

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