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Ostkreis Frisch gekürte Miss fiebert Finale entgegen
Landkreis Ostkreis Frisch gekürte Miss fiebert Finale entgegen
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19:30 09.11.2010
Julia Hagen (links), die amtierende Miss Germany, gratulierte Kübra Dincer zur Wahl zur Miss Mitteldeutschland. Im Februar möchte Dincer an Hagens Stelle treten. Quelle: MGC

Stadtallendorf. Allmählich hat Kübra Dincer realisiert, was ihr am Sonntag in Jena gelungen ist und was in einigen Monaten auf sie zukommt. Seit Sonntag ist sie „Miss Mitteldeutschland“, steht damit für die Bundesländer Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. In wenigen Monaten lebt sie zehn Tage lang im „Misses-Camp“ in Ägypten, um sich zusammen mit 23 anderen Bewerberinnen auf das große Finale vorzubereiten, die Wahl zur Miss Germany.

Mittlerweile hat die 16-Jährige aber ohnehin schon einige Wahlroutine. Alles begann im April mit der Wahl zur „Miss Oberhessen“. Danach folgten zwei weitere Wahlen, bevor sie sich der kritischen Jury und einem Publikum von 5.000 Menschen in Jena stellte.

Bei dem Wettstreit in der Goethe-Galerie siegte sie mit deutlichem Abstand, zwischen Kübra Dincer und der Zweitplatzierten lagen am Ende mehr als 350 Punkte. Schon nach dem ersten Durchgang, als alle Kandidaten in Abendkleidung über die Bühne gelaufen waren, habe sie das Publikum auf ihrer Seite gehabt, freut sich Kübras Vater Hayati Dincer.

„Es wollten einige schon Fotos mit mir machen“, ergänzt seine Tochter. Ihr mache eine Miss-Wahl einfach Spaß, antwortet die Schülerin der Beruflichen Schulen in Kirchhain. „Es gibt auch keinen Zickenkrieg hinter der Bühne. Jeder hilft, wenn jemandem was fehlt“, betont sie. Und außerdem gebe es eine richtige „MGC-Familie“, die sich kümmere. Hinter der Abkürzung MGC verbirgt sich die „Miss Germany Corporation“, die die Wahlen ausrichtet.

Am späten Sonntagabend kamen die Dincers heim nach Stadtallendorf. Von der Idee des Vaters, einen Tag aus der Schule zu bleiben, wollte die 16-jährige aber nichts wissen. Sie träumt nicht von einer Modelkarriere, sie will Architektin werden. Damit strebt sie ihrem Bruder nach, der Bauwesen studiert. Zurzeit besucht sie die Jahrgangsstufe 11.

von Michael Rinde

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.